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Alpenblick hinter Stacheldraht

Das polnische Offiziersgefangenenlager VII A in Murnau 1939–1945

Als am 29. April 1945 amerikanische Panzer auf Murnau zurollen, stoßen sie auf ein Gefangenenlager, in dem über 5000 polnischeOffiziere, darunter 200 jüdische Soldaten, auf engstem Raum zusammengepfercht festgehalten werden: das sogenannte Oflag VII A. Für viele der Kriegsgefangenen kommt die Befreiung nach sechs langen Kriegsjahren hinter Stacheldraht. Im Mittelpunkt dieses Buchs stehen die Erfahrungen der polnischen Kriegsgefangenen im Kontext der militärischen und ideologischen Rahmenbedingungen.In Anbetracht der militärischen Niederlage, der völligen Überbelegung und der Mangelernährung kommt es im Lager zu Lethargie und Konflikten unter den Gefangenen. Im gemeinsamen Kampf gegen diese »Stacheldrahtkrankheit« ermöglicht diedeutsche Lagerleitung den polnischen Kriegsgefangenen den Aufbau einer kulturellen Vielfalt, die sich durch Theateraufführungen,Sportwettkämpfe, Bildungsangebote, wissenschaftliche und künstlerischeAusstellungen auf höchstem Niveau ausdrückt. Dennoch kommt es zu spektakulären Fluchtversuchen, die vom polnischen Untergrund unterstützt werden. Als sich gegen Kriegsende die Verhaftungendurch die Gestapo mehren und die Anzahl der Kriegsgefangenen im Murnauer Lager stetig ansteigt, werden die Verhältnisse zu einer regelrechten Zerreißprobe für die Interniertenund ihre Bewacher.

Achtung! Dieses Buch erscheint voraussichtlich im Oktober 2017!

Dieses Buch erscheint am 24. November 2017.

Erste wissenschaftliche Publikation zum Gefangenenlager in Murnau 1939–1945

ISBN: 978-3-86906-981-4 Kategorie: Schlüsselworte: , , ,

Beschreibung

Als am 29. April 1945 amerikanische Panzer auf Murnau zurollen, stoßen sie auf ein Gefangenenlager, in dem über 5000 polnischeOffiziere, darunter 200 jüdische Soldaten, auf engstem Raum zusammengepfercht festgehalten werden: das sogenannte Oflag VII A. Für viele der Kriegsgefangenen kommt die Befreiung nach sechs langen Kriegsjahren hinter Stacheldraht. Im Mittelpunkt dieses Buchs stehen die Erfahrungen der polnischen Kriegsgefangenen im Kontext der militärischen und ideologischen Rahmenbedingungen.In Anbetracht der militärischen Niederlage, der völligen Überbelegung und der Mangelernährung kommt es im Lager zu Lethargie und Konflikten unter den Gefangenen. Im gemeinsamen Kampf gegen diese »Stacheldrahtkrankheit« ermöglicht diedeutsche Lagerleitung den polnischen Kriegsgefangenen den Aufbau einer kulturellen Vielfalt, die sich durch Theateraufführungen,Sportwettkämpfe, Bildungsangebote, wissenschaftliche und künstlerischeAusstellungen auf höchstem Niveau ausdrückt. Dennoch kommt es zu spektakulären Fluchtversuchen, die vom polnischen Untergrund unterstützt werden. Als sich gegen Kriegsende die Verhaftungendurch die Gestapo mehren und die Anzahl der Kriegsgefangenen im Murnauer Lager stetig ansteigt, werden die Verhältnisse zu einer regelrechten Zerreißprobe für die Interniertenund ihre Bewacher.

Achtung! Dieses Buch erscheint voraussichtlich im Oktober 2017!

Produktdetails

  • Einband : Paperback
  • Seiten : 320

Über den Autor

Author

MARTIN LOHMANN, geboren 1971 in Hamburg, ist Studiendirektor in Murnau und lebt mit seiner Familie in Garmisch-Partenkirchen. Als Kind durch die Erzählungen des Großvaters aus dem Krieg angeregt, beginnt er, den Einzelschicksalen auch
anderer Kriegsteilnehmer nachzugehen. Aus dem Interesse an der lebendigen Geschichte nimmt er das Geschichtsstudium in Göttingen und Hamburg auf. In Regensburg schließt er seine Ausbildung zum Gymnasiallehrer ab. Das Staffelsee-Gymnasium
Murnau wird seine berufliche Heimat. Dort geht er den Spuren der jüngsten Geschichte weiter nach und leitet verschiedene Projekte wie Zeitzeugenbefragungen, Ausstellungen zum Kriegsende und zum Oflag VII A. Durch die Ausrichtung einer Gedenkfeier zum 70. Jahrestag der Befreiung des Offizierslagers VII A kommt
er in Kontakt mit vielen Angehörigen der
ehemaligen Gefangenen.