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Am Milchstraßenrand

Gedichte

Ob globaler Kapitalismus, Rezession oder Klimawandel – wir, die vom Milchstraßenrand aus auf die Welt schauen, sind nur kleine Nummern des großen Ganzen. Venus, Mars, Jupiter und all die anderen Himmelskörper haben ihre eigenen Gesetze, nach denen ihr Dasein abläuft. Ihr Interesse scheint einseitig: »Kein Zwinkern eines Planeten in flirrender / Luft, das Zuneigung zeigte. Richtung Erde.« Wir sind es, die den Ursprung und das Wesen von allem erforschen und dabei die Grenzen nur allzubald erreichen. Die Natur und ihre nicht zivilisierten Lebewesen scheinen uns überlegen zu sein, da sie gelassen in sich ruhen.Sternensysteme sind wir im Zeitalter von facebook, myspace und twitter auch zueinander. Das Glänzen in Selbstdarstellung im Netz, das aufmunternde Blinken des Cursors. Wohl nur offline und allein gibt es einen Rest Geheimnis: »Heimlich / war jeder in seinen Wänden. Suspekt.« Markus Breidenich fängt in seinen durchkomponierten Gedichten die Koordinaten des modernen Menschen ein. In wunderschönen Versen wird das Wesen der Planeten erfahrbar.

In wunderschönen Versen macht Markus Breidenich das Wesen der Planeten erfahrbar.

ISBN: 978-3-86906-093-4 Kategorie:

Beschreibung

Ob globaler Kapitalismus, Rezession oder Klimawandel – wir, die vom Milchstraßenrand aus auf die Welt schauen, sind nur kleine Nummern des großen Ganzen. Venus, Mars, Jupiter und all die anderen Himmelskörper haben ihre eigenen Gesetze, nach denen ihr Dasein abläuft. Ihr Interesse scheint einseitig: »Kein Zwinkern eines Planeten in flirrender / Luft, das Zuneigung zeigte. Richtung Erde.« Wir sind es, die den Ursprung und das Wesen von allem erforschen und dabei die Grenzen nur allzubald erreichen. Die Natur und ihre nicht zivilisierten Lebewesen scheinen uns überlegen zu sein, da sie gelassen in sich ruhen.Sternensysteme sind wir im Zeitalter von facebook, myspace und twitter auch zueinander. Das Glänzen in Selbstdarstellung im Netz, das aufmunternde Blinken des Cursors. Wohl nur offline und allein gibt es einen Rest Geheimnis: »Heimlich / war jeder in seinen Wänden. Suspekt.« Markus Breidenich fängt in seinen durchkomponierten Gedichten die Koordinaten des modernen Menschen ein. In wunderschönen Versen wird das Wesen der Planeten erfahrbar.

Produktdetails

  • Seiten : 108
  • Einband : Paperback

Über den Autor

Author

Markus Breidenich, 1972 in Düren geboren, studierte Physik in Aachen. Promotion am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam. Seit 2003 ist er Patentprüfer am Europäischen Patentamt in München. Bislang erschienen in der Lyrikedition 2000 die Gedichtbände »Das Pochen der Echolote« (2009) und »Am Milchstraßenrand« (2010). Weitere Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, u. a. in »lauter niemand«, »außer.dem«, »Poetenladen«, »Krautgarten«, »Jahrbuch der Lyrik« (2009 und 2011). Er ist Mitglied der Gruppe »Reimfrei«.