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Wie in seinen früheren Veröffentlichungen ergreift Michael Groißmeier erneut das Wort zum Lobpreis der Schöpfung, ruft er zur Achtung der Natur auf und beschwört das friedliche Zusammenleben der Menschen.
Und er verbannt den Tod nicht aus dem Leben. In seinen Gedichten und Gedanken befinden sich Tod und Leben im Gleichklang. Dem Geschenk des Lebens entspricht die Gnade des Sterbens. Nicht sterben zu dürfen, wäre die höchstmögliche Strafe. Leben zu dürfen, diese göttliche Gabe, ist Verpflichtung für den Menschen, sein irdisches Dasein im Einklang mit der Natur freudig und mit Zuversicht zu gestalten, es in Würde zu vollenden.
Am Abend seines Lebens geht ein spürbares Atemholen durch Michael Groißmeiers Texte, als wolle er nochmals nachdrücklich aussprechen, was ihn Zeit seines Lebens bewegt hat, nämlich in brüderlicher Zuneigung zu den Wesen und Dingen der Natur eins zu werden mit ihnen. Es ist ein letztmaliges Atemholen vor dem Aushauch des Atems, kurz vor der ewigen Windstille.
In das Bedauern der Endlichkeit des irdischen Lebens und der an ihrem Dasein leidenden Menschen mischt sich oft auch ein wenig Spott über ihre Schwächen, ja manchmal Sarkasmus, aber immer verbunden mit einem Quäntchen Humor, was nie verletzend wirken soll.

ISBN: 978-3-86906-724-7 Kategorie:

Beschreibung

Wie in seinen früheren Veröffentlichungen ergreift Michael Groißmeier erneut das Wort zum Lobpreis der Schöpfung, ruft er zur Achtung der Natur auf und beschwört das friedliche Zusammenleben der Menschen.
Und er verbannt den Tod nicht aus dem Leben. In seinen Gedichten und Gedanken befinden sich Tod und Leben im Gleichklang. Dem Geschenk des Lebens entspricht die Gnade des Sterbens. Nicht sterben zu dürfen, wäre die höchstmögliche Strafe. Leben zu dürfen, diese göttliche Gabe, ist Verpflichtung für den Menschen, sein irdisches Dasein im Einklang mit der Natur freudig und mit Zuversicht zu gestalten, es in Würde zu vollenden.
Am Abend seines Lebens geht ein spürbares Atemholen durch Michael Groißmeiers Texte, als wolle er nochmals nachdrücklich aussprechen, was ihn Zeit seines Lebens bewegt hat, nämlich in brüderlicher Zuneigung zu den Wesen und Dingen der Natur eins zu werden mit ihnen. Es ist ein letztmaliges Atemholen vor dem Aushauch des Atems, kurz vor der ewigen Windstille.
In das Bedauern der Endlichkeit des irdischen Lebens und der an ihrem Dasein leidenden Menschen mischt sich oft auch ein wenig Spott über ihre Schwächen, ja manchmal Sarkasmus, aber immer verbunden mit einem Quäntchen Humor, was nie verletzend wirken soll.

Zusätzliche Information

Seiten

144

Produktdetails

Über den Autor

Groißmeier, Michael

Michael Groißmeier, geboren 1935 in München, Lyriker und Erzähler, lebt in Dachau. Für sein literarisches Werk wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit der Bürgermedaille der Großen Kreisstadt Dachau, der Ehrengabe der Stiftung zur Förderung des Schrifttums, dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und dem Bayerischen Poetentaler. Er war Ehrengast der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom. Der literarische Vorlass befindet sich beim Literaturarchiv Monacensia der Landeshauptstadt München. Im Allitera Verlag erschienen »Der Zögling« (Autobiografie), »Im Leuchtkäferlicht« (Haiku), »Suche nach Avalun« (Gedichte), »Garten meiner Kindheit« (Gedichte), »Die Wirklichkeit des Traums« (Gedichte), »Auferstehungslust« (Gedichte), »Die Eiszapfenharfe« (Haiku), »Leben mit Bäumen« (Gedichte und Gedanken), »Atemholen« (Gedichte), »Der Mensch, das dunkle Tier« und »Die Zeitmühle«.