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Atlas der additiven Rhythmik

Der »Atlas der additiven Rhythmik« ist ein erster Versuch, Musik­areale weltweit zu beschreiben. Konkret beherrscht die additive Rhythmik ganz Afrika, große Teile Asiens und Teile von Amerika. In Europa ist sie heute noch im Zentralbalkan präsent, doch war sie im Mittelalter weiter verbreitet. Im Gegensatz zur Musik des sogenannten »Westens«, wo rhythmische Formeln heute durch Teilung (Division) eines Taktes gewonnenen werden, entstehen in der additiven Rhythmik die Formeln dadurch, dass die Kleinst­werte 2 und 3 aneinander gehängt (addiert) werden. So ent­steht eine Vielzahl von rhythmischen Gestalten, die ihre Musik­areale definieren: Habanera, Clave del Son, Düyek, Konkolo …

Band 6 der Reihe »Musik Kontexte Perspektiven«

ISBN: 978-3-86906-770-4 Kategorien: ,

Beschreibung

Der »Atlas der additiven Rhythmik« ist ein erster Versuch, Musik­areale weltweit zu beschreiben. Konkret beherrscht die additive Rhythmik ganz Afrika, große Teile Asiens und Teile von Amerika. In Europa ist sie heute noch im Zentralbalkan präsent, doch war sie im Mittelalter weiter verbreitet. Im Gegensatz zur Musik des sogenannten »Westens«, wo rhythmische Formeln heute durch Teilung (Division) eines Taktes gewonnenen werden, entstehen in der additiven Rhythmik die Formeln dadurch, dass die Kleinst­werte 2 und 3 aneinander gehängt (addiert) werden. So ent­steht eine Vielzahl von rhythmischen Gestalten, die ihre Musik­areale definieren: Habanera, Clave del Son, Düyek, Konkolo …

Produktdetails

Über den Autor

Author

Maximilian Hendler wurde 1939 in Radkersburg geboren. Er studierte von 1966 bis 1976 an der Universität Graz die Fächer Byzantinistik, Slawistik und Indogermanistik, wurde 1976 promoviert und habilitierte sich 1987 im Fach Slawistik. Bis 2002 hatte er am Institut für Slawistik der Universität Graz eine Professur inne. Seine wissenschaftliche Neugier am Jazz erwachte Mitte der 1950er-Jahre und weitete sich allmählich auf die Musik des ganzen Erdballs. Angeregt durch Alphons M. Dauer wandte er sich nach 1982 wieder stärker dem Jazz zu, dem fortan seine Forschungen gelten. Seitdem entstanden nicht nur zahlreiche musikwissenschaftliche Publikationen, sondern auch – in Verbindung mit Bernd Hoffmann und dem Westdeutschen Rundfunk in Köln – mehrere Sendereihen u. a. zur Geschichte der karibischen Musik, zur Verbreitung europäischer Musik in anderen Weltteilen und zur Vorgeschichte des Jazz.