19,90 

Bayerns Mythen

Ein Kulturreiseverführer zu Geierwally, Jennerwein, Kneißl & anderen Rebellen

Sanfte Berge, die Gipfel unterm Himmel weiß-blau, dazu ein paar Kirtanudeln und ein Stamperl Kerschgeist – so schaut Lebensfreude im Tegernseer Tal aus. Dass es im Himmel kaum schöner sein kann, hat der Brandner Kasper bewiesen und dafür sogar den Boandlkramer überlistet. Er ist im Tegernseer Tal, am Alpbach, daheim. Die  Geierwally wiederum lebt in Oberammergau und »lasst sich nix gfallen« von den Mannsbildern, sie revoluzzert gegen die Bequemlichkeit, damit sie ihrem eigenen Lebensweg und ihrer Liebe folgen kann. Mit dem Todesurteil für Räuberhauptmann Kneissl »fangt de Woch ja scho guad o«, wie er selbst dazu an einem Montag am Gericht in Augsburg sagte. Mord und Totschlag, räuberische Erpressung und schwerer Raub wurden ihm zur Last gelegt. Dennoch gilt er als eine Art bayerischer Robin Hood. Der Wildschütz Jennerwein dagegen macht nur, was zu jener Zeit viele andere auch machten: Er wildert in den Schlierseer Bergen. Hinterrücks wurde er ermordet und stieg dann zum Symbol der Auflehnung gegen die Obrigkeit auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bayerns Helden, Rebellen und Räuber. Ein literarischer Spaziergang

ISBN: 978-3-96233-020-0 Kategorien: , Schlüsselworte: , , ,

Beschreibung

Sanfte Berge, die Gipfel unterm Himmel weiß-blau, dazu ein paar Kirtanudeln und ein Stamperl Kerschgeist – so schaut Lebensfreude im Tegernseer Tal aus. Dass es im Himmel kaum schöner sein kann, hat der Brandner Kasper bewiesen und dafür sogar den Boandlkramer überlistet. Er ist im Tegernseer Tal, am Alpbach, daheim. Die  Geierwally wiederum lebt in Oberammergau und »lasst sich nix gfallen« von den Mannsbildern, sie revoluzzert gegen die Bequemlichkeit, damit sie ihrem eigenen Lebensweg und ihrer Liebe folgen kann. Mit dem Todesurteil für Räuberhauptmann Kneissl »fangt de Woch ja scho guad o«, wie er selbst dazu an einem Montag am Gericht in Augsburg sagte. Mord und Totschlag, räuberische Erpressung und schwerer Raub wurden ihm zur Last gelegt. Dennoch gilt er als eine Art bayerischer Robin Hood. Der Wildschütz Jennerwein dagegen macht nur, was zu jener Zeit viele andere auch machten: Er wildert in den Schlierseer Bergen. Hinterrücks wurde er ermordet und stieg dann zum Symbol der Auflehnung gegen die Obrigkeit auf.

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusätzliche Information

Tegernseer Tal Heft

»Neben kurzweiligen Spaziergängen (samt Kartenmaterial) auf den Spuren von Kneissl, Jennerwein & Co. gibt’s darin Tipps zum Einkehren, Einkaufen und Übernachten.« April 2019

Münchner Merkur

»Ein Buch für Rebellen und solche, die sich für sie interessieren.« Kathrin Brack, 15. Juni 2019

Miesbacher Merkur

»In diesem "Kulturreiseverführer", der teilweise sogar in Bairisch geschrieben ist, lädt Still ihre Leser auf Spaziergänge zu den Wurzeln von sechs dieser Rebellen ein.« S. Grauvogl, 15. Juni 2019

KNA

»Das ist unterhaltsam, mit Augenzwinkern gemacht und vielen bunten Bildern illustriert« Barbara Just, 3. Juli 2019

KulturVision

»Die Autorin fesselt den Leser von der ersten Seite an durch ihre locker gewählte, humorvolle Sprache« Monika Ziegler, 8. August 2019

Produktdetails

  • Einband : Klappenbroschur
  • Seiten : 220

Über den Autor

Still, Sonja

Sonja Still, Journalistin, Buchautorin und Filmemacherin, ist in München und am Tegernsee aufgewachsen. Sie hat Germanistik und Linguistik in Münster studiert. Nach dem Volontariat ging sie die ersten Schritte im Beruf beim WDR, heute arbeitet sie als freie Autorin für Fernsehen und Zeitschriften (u. a. Landlust). Tourismus und Reise sind ihre Schwerpunkte, Heimat und Tradition in Bayern ergänzen den Fokus. Im Kulturjahr Ruhrgebiet 2010 erhielt sie in Zusammenarbeit mit dem LWL-Museum Zeche Zollern in Dortmund den Grimmepott des Grimme-Instituts für ein crossmediales Projekt zum Thema »Heimat«. Bei Allitera sind von ihr bereits zwei Reiseführer erschienen. Der Tegernsee-Reiseführer und der Miesbach-Reiseführer, beide erzählen über die Region, in der die Autorin daheim ist, von Geschichte und Geschichten.

 

Foto (c) Mathias Leidgschwendner