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Der Tod

Mit 17 Holzschnitten von Willi Geiger

Ein geradezu visionäres Buch, geschrieben 1913 am Vorabend der großen Welten-Katastrophe.

Als perfekter Partner führt er die Debütantin durch ihren letzten Tanz, wacht am Bett der kranken Mutter und lockt das fiebernde Kind als geisterhafter Spielgefährte hinaus ins Kornfeld – der Tod. Mit naturalistischem Furor zeichnet die heute völlig zu Unrecht vergessene bayerische Schriftstellerin Anna Croissant-Rust (1860–1943) siebzehn »Bilder« von der Begegnung mit dem Tod zur Zeit des Ersten Weltkriegs, der auf Alter, Stand, Beruf oder Gesundheit seiner Opfer keinerlei Rücksicht nimmt. Siebzehn markante Holzschnitte des niederbayerischen Malers Willi Geiger setzen das Thema ausdrucksstark auch visuell um.

Ein geradezu visionäres Buch, geschrieben 1913 am Vorabend der großen Welten-Katastrophe.

ISBN: 978-3-86906-623-3 Kategorien: , , Schlüsselworte: ,

Beschreibung

Ein geradezu visionäres Buch, geschrieben 1913 am Vorabend der großen Welten-Katastrophe.

Als perfekter Partner führt er die Debütantin durch ihren letzten Tanz, wacht am Bett der kranken Mutter und lockt das fiebernde Kind als geisterhafter Spielgefährte hinaus ins Kornfeld – der Tod. Mit naturalistischem Furor zeichnet die heute völlig zu Unrecht vergessene bayerische Schriftstellerin Anna Croissant-Rust (1860–1943) siebzehn »Bilder« von der Begegnung mit dem Tod zur Zeit des Ersten Weltkriegs, der auf Alter, Stand, Beruf oder Gesundheit seiner Opfer keinerlei Rücksicht nimmt. Siebzehn markante Holzschnitte des niederbayerischen Malers Willi Geiger setzen das Thema ausdrucksstark auch visuell um.

Produktdetails

  • Einband : Paperback
  • Seiten : 92

Über den Autor

Author

Anna Croissant-Rust, 1860 im bayerisch-pfälzischen Dürkheim geboren, versucht, trotz Heirat und gesicherter Existenz, als Schriftstellerin Fuß zu fassen. 1889 veröffentlicht sie ihr erstes Buch »Feierabend« in einem Sammelband. In ihrer Villa in Pasing schart sie einen Künstlerkreis um sich und wird als einzige Frau in die 1895 von Michael Georg Conrad gegründete »Gesellschaft für modernes Leben« aufgenommen. Mit 82 Jahren stirbt die zu Lebzeiten erfolgreiche, aber heute nahezu vergessene Autorin 1943 in München.

Willi Geiger wird 1878 in Schönbrunn geboren, lebt und arbeitet in München und Berlin als Künstler und ist Dozent an verschiedenen Kunsthochschulen. Schon mit 22 Jahren macht er sich als Grafiker für Richard Dehmel und Frank Wedekind einen Namen und wird bis zu seinem Tod 1971 mit einer Reihe von Preisen für seine herausragende Porträtmalerei geehrt.