24,00 

»… die Hoffnung muß das Beste thun.«

Die Emser Briefe Carl Maria von Webers an seine Frau

Mitte Juli 1825 – knapp ein Jahr vor seinem Tod – versuchte Carl Maria von Weber mit einer vierwöchigen Kur in Bad Ems seine angeschlagene Gesundheit für die bevorstehende Reise zur Uraufführung seines Oberon in London zu stabilisieren. Frau und Kinder mußten in Dresden zurückbleiben. Dem verdanken wir eine Serie von 17 Briefen Webers an seine Gattin, in der Weber sich einerseits von einer sehr persönlichen Seite als besorgter Familienvater zeigt, zum anderen aber auch trotz der fortschreitenden Erkrankung mit oft köstlichem Humor die Strapazen der Reise, den Emser Kuralltag und die zahlreichen Begegnungen schildert. In den Beschreibungen kommen immer wieder Aspekte der damals aktuellen Musikszene sowie Webers künstlerische Pläne zur Sprache, und der Aufenthalt inspirierte ihn sogar zu einer kleinen »Kur-Komposition«, einem Walzer, den er während eines Balls im Emser Kurhaus improvisiert hatte. Die von den Mitarbeitern der Weber-Gesamtausgabe herausgegebene Edition enthält Faksimiles aller erhaltener Briefautographen mit vollständigen Übertragungen, ferner Auszüge aus Webers Tagebuch während seines Kuraufenthalts und einige ergänzende Abbildungen. Eine ausführliche Einleitung stellt die Briefe in ihren historischen Kontext, erläuterungsbedürftige Sachverhalte werden in mehreren Zwischentexten erörtert.Trotz des knappen, überschaubaren Abschnitts von nur eineinhalb Monaten entsteht hier ein sehr lebendiges Bild des Freischütz-Komponisten. Zugleich gibt die Edition einen Vorgeschmack auf die in Vorbereitung befindliche Gesamtausgabe der Briefe und Tagebücher Carl Maria von Webers.

Die von den Mitarbeitern der Weber-Gesamtausgabe herausgegebene Edition enthält Faksimiles aller erhaltener Briefautographen mit vollständigen Übertragungen, ferner Auszüge aus Webers Tagebuch während seines Kuraufenthalts und einige ergänzende Abbildungen.

ISBN: 978-3-86520-277-2 Kategorie:

Beschreibung

Mitte Juli 1825 – knapp ein Jahr vor seinem Tod – versuchte Carl Maria von Weber mit einer vierwöchigen Kur in Bad Ems seine angeschlagene Gesundheit für die bevorstehende Reise zur Uraufführung seines Oberon in London zu stabilisieren. Frau und Kinder mußten in Dresden zurückbleiben. Dem verdanken wir eine Serie von 17 Briefen Webers an seine Gattin, in der Weber sich einerseits von einer sehr persönlichen Seite als besorgter Familienvater zeigt, zum anderen aber auch trotz der fortschreitenden Erkrankung mit oft köstlichem Humor die Strapazen der Reise, den Emser Kuralltag und die zahlreichen Begegnungen schildert. In den Beschreibungen kommen immer wieder Aspekte der damals aktuellen Musikszene sowie Webers künstlerische Pläne zur Sprache, und der Aufenthalt inspirierte ihn sogar zu einer kleinen »Kur-Komposition«, einem Walzer, den er während eines Balls im Emser Kurhaus improvisiert hatte. Die von den Mitarbeitern der Weber-Gesamtausgabe herausgegebene Edition enthält Faksimiles aller erhaltener Briefautographen mit vollständigen Übertragungen, ferner Auszüge aus Webers Tagebuch während seines Kuraufenthalts und einige ergänzende Abbildungen. Eine ausführliche Einleitung stellt die Briefe in ihren historischen Kontext, erläuterungsbedürftige Sachverhalte werden in mehreren Zwischentexten erörtert.Trotz des knappen, überschaubaren Abschnitts von nur eineinhalb Monaten entsteht hier ein sehr lebendiges Bild des Freischütz-Komponisten. Zugleich gibt die Edition einen Vorgeschmack auf die in Vorbereitung befindliche Gesamtausgabe der Briefe und Tagebücher Carl Maria von Webers.

Produktdetails

Über den Autor

Author

Anfang der 1990er Jahre wurden an der Staatsbibliothek zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, und am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn zwei Arbeitsstellen eingerichtet, die erstmals eine umfassende Weber-Gesamtausgabe vorbereiten. Darin werden neben den Kompositionen auch Webers Briefe, Schriften und Tagebücher zugänglich gemacht. Die vorliegenden Briefe gehören zu der umfangreichen Sammlung an Weber-Quellen in der Staatsbibliothek zu Berlin und waren bislang nur in Auszügen veröffentlicht.