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Die Weiße Rose – Defizite einer Erinnerungskultur

Einfluss und Wirkung des Exils auf die Publizität der Münchner Widerstandsgruppe

Wie konnte gerade die Weiße Rose als eine von vielen deutschen Widerstandsbewegungen weltweit so bekannt werden?
Einen völlig neuen Blick wirft die Autorin Kristina Kargl auf die frühe und intensive Rezeption der Geschichte der Weißen Rose durch das deutsche Exil, aber auch auf deren Instrumentalisierung durch die Alliierten. Mit zahlreichen, vielfach bislang unbekannten Dokumenten belegt sie das Bekanntwerden der Münchner Widerstandsgruppe im Ausland sowie deren Bedeutung für die Emigranten und die literarischen Bearbeitungen des Themas im Exil. Besonders der fiktionale Roman Es waren ihrer sechs von Alfred Neumann gab Anlass zu heißen Debatten im Nachkriegsdeutschland.
Unterschiedliche politische Interessen führten ebenso wie das kollektive Gedächtnis der Zeitzeugen zu einer frühzeitigen Ausblendung der entscheidenden Einflüsse des Exils und ließen eine neue und bis heute prägende, aber auch defizitäre Erinnerungskultur entstehen.

Kristina Kargl wirft einen völlig neuen Blick auf die frühe und intensive Rezeption der Geschichte der Weißen Rose durch das deutsche Exil.

ISBN: 978-3-86906-600-4 Kategorien: , , , Schlüsselworte: , , ,

Beschreibung

Wie konnte gerade die Weiße Rose als eine von vielen deutschen Widerstandsbewegungen weltweit so bekannt werden?
Einen völlig neuen Blick wirft die Autorin Kristina Kargl auf die frühe und intensive Rezeption der Geschichte der Weißen Rose durch das deutsche Exil, aber auch auf deren Instrumentalisierung durch die Alliierten. Mit zahlreichen, vielfach bislang unbekannten Dokumenten belegt sie das Bekanntwerden der Münchner Widerstandsgruppe im Ausland sowie deren Bedeutung für die Emigranten und die literarischen Bearbeitungen des Themas im Exil. Besonders der fiktionale Roman Es waren ihrer sechs von Alfred Neumann gab Anlass zu heißen Debatten im Nachkriegsdeutschland.
Unterschiedliche politische Interessen führten ebenso wie das kollektive Gedächtnis der Zeitzeugen zu einer frühzeitigen Ausblendung der entscheidenden Einflüsse des Exils und ließen eine neue und bis heute prägende, aber auch defizitäre Erinnerungskultur entstehen.

Produktdetails

  • Einband : null
  • Seiten : 208

Über den Autor

Kargl, Kristina

Kristina Kargl wurde 1954 in München geboren. Sie studierte Neuere deutsche Literatur, Neuere und Neueste Geschichte und Mediävistik an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und wurde hier an der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften bei Prof. Dr. Oliver Jahraus promoviert.
Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich der bayerischen Literaturgeschichte, speziell auch der Schwabinger Boheme. Sie ist tätig als Literaturwissenschaftlerin, Kuratorin von Ausstellungen, Journalistin sowie Autorin und Regisseurin von Kabarett- und Theaterstücken.