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Felix Hoerburger – als »Fremder« in der »Welt«

Ein Lesebuch. Ausgewählt und herausgegeben von Thomas Emmerig. Mit Illustrationen von Josef Wittmann

Der Regensburger Professor Felix Hoerburger war Musikethnologe, Volksmusikforscher und Komponist. Als Autor seines literarischen Werkes war er eine Ausnahmeerscheinung. Er gilt als Mundart- und als Nonsens-Autor und ist doch in Wahrheit weder das eine noch das andere. Er hat seine ureigene Sprache erfunden, die er »Schnubiglbaierisch« nannte; sie ist mit dem bairischen Dialekt verwandt, aber sie hat nur den »Klang« und den »Duft« der Mundart, ohne wirklich eine zu sein. Er veröffentlichte klangvolle siauschuacherln (Kurzgeschichten), bambuznschtückln (Gedichte), plembemperer (rhythmische Stücke) und halbschnalzer (Stücke im Halbwalzerrhythmus).

Achtung: Dieser Titel erscheint Dezember 2016!

Lesebuch anlässlich des 100. Geburtstages von Felix Hoerburger im Dezember 2016

ISBN: 978-3-86906-901-2 Kategorien: , Schlüsselwort:

Beschreibung

Der Regensburger Professor Felix Hoerburger war Musikethnologe, Volksmusikforscher und Komponist. Als Autor seines literarischen Werkes war er eine Ausnahmeerscheinung. Er gilt als Mundart- und als Nonsens-Autor und ist doch in Wahrheit weder das eine noch das andere. Er hat seine ureigene Sprache erfunden, die er »Schnubiglbaierisch« nannte; sie ist mit dem bairischen Dialekt verwandt, aber sie hat nur den »Klang« und den »Duft« der Mundart, ohne wirklich eine zu sein. Er veröffentlichte klangvolle siauschuacherln (Kurzgeschichten), bambuznschtückln (Gedichte), plembemperer (rhythmische Stücke) und halbschnalzer (Stücke im Halbwalzerrhythmus).

Achtung: Dieser Titel erscheint Dezember 2016!

Produktdetails

  • Einband : Paperback
  • Seiten : 144

Über den Autor

Author

Felix Hoerburger wurde am 9. Dezember 1916­ in München geboren und studierte dort Musikwissenschaft und -ethnologie. 1941 promovierte er über Musik aus Ungoni, 1963 habilitierte er sich mit einer Arbeit über Tanz und Tanzmusik der Albaner im Kosovo und in Makedonien. Seit 1947 war er im damaligen Institut für Musikforschung an der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Regensburg angestellt. Ab 1968 arbeitete Hoerburger an der Universität Regensburg als einer der führenden Musik­ethnologen in Forschung und Lehre bis zu seinem Ruhestand im Jahr 1976. Hoerburger starb am 3. Februar 1997. Er gilt als Schöpfer der sogenannten »nordsüdneuhochschnubiglbaierischen Mundart«. In der edition monacensia wurde 2008 sein Werk neueste nachrichten aus der schnubiglputanischen provinz wieder neu aufgelegt.