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Finsternis

Sechs Dorfgeschichten

»Wo Finsternis ist, geht es allemal heroisch, lächerlich, derb und banal, tragisch und komisch zugleich zu …« Dies ist das Motto von Oskar Maria Grafs sechs tragisch-düsteren Dorfgeschichten über den Zipfelhäuslersepp, den Martl, die Wachelberger oder den Peter Greiner. In detailgetreuen Milieustudien führt Graf dem Leser die kantigen Figuren der bayerischen Landbevölkerung und ihren Dialekt vor Augen. Gemeinsamer Ausgangspunkt der Erzählungen ist die ungeschminkte Realität der menschlichen Abgründe: Armut, Antisemitismus, Gier, Gewalt und Borniertheit beherrschen zu Beginn des 20. Jahrhunderts das ländliche Leben, wo Fremde nicht willkommen sind. Dabei schmerzen Hilflosigkeit und Verzweiflung genau so sehr wie die blinde Wut – wo Leben wirkt, ist eben auch immer Finsternis.

»Wo Finsternis ist, geht es allemal heroisch, lächerlich, derb und banal, tragisch und komisch zugleich zu …«

ISBN: 978-3-86906-008-8 Kategorien: , , Schlüsselwort:

Beschreibung

»Wo Finsternis ist, geht es allemal heroisch, lächerlich, derb und banal, tragisch und komisch zugleich zu …« Dies ist das Motto von Oskar Maria Grafs sechs tragisch-düsteren Dorfgeschichten über den Zipfelhäuslersepp, den Martl, die Wachelberger oder den Peter Greiner. In detailgetreuen Milieustudien führt Graf dem Leser die kantigen Figuren der bayerischen Landbevölkerung und ihren Dialekt vor Augen. Gemeinsamer Ausgangspunkt der Erzählungen ist die ungeschminkte Realität der menschlichen Abgründe: Armut, Antisemitismus, Gier, Gewalt und Borniertheit beherrschen zu Beginn des 20. Jahrhunderts das ländliche Leben, wo Fremde nicht willkommen sind. Dabei schmerzen Hilflosigkeit und Verzweiflung genau so sehr wie die blinde Wut – wo Leben wirkt, ist eben auch immer Finsternis.

Produktdetails

  • Einband : Paperback
  • Seiten : 164

Über den Autor

Graf, Oskar Maria

Oskar Maria Graf wurde 1894 in Berg am Starnberger See geboren. Von 1911 an lebte er als Schriftsteller in München. Mit seinem Roman »Wir sind Gefangene« gelang ihm 1927 der Durchbruch. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten ging er nach Wien, wo er mit seinem berühmten »Verbrennt mich!«-Aufruf gegen das NS-Regime protestierte. Ab 1938 lebte er in New York, wo er das Buch seiner Herkunft und mit ihm ein Stück deutscher Geschichte schrieb : »Das Leben meiner Mutter«. Oskar Maria Graf starb 1967 in New York.