12,50 

LOS

Reisegedichte

Man möchte auf die formale und sprachliche Kunstleistung hinweisen, auf die Vielfalt der Themen – und könnte doch nur sagen: Ecce Poeta. Walter Hinderer, Frankfurter Allgemeine Zeitung LOS. Reisegedichte. Nach dem Verlassen des festen Bodens tun sich im Exil Abgründe auf, doch die Fremde wird eine Chance im Verlust, ein Weg zu neuen Erkenntnissen in vielen Ländern und Landschaften Europas und Amerikas; eine besondere Art von Reisegedichten ist hier entstanden: Mit geschärftem Blick öffnet das verletzliche lyrische Ich diese zu inneren Ereignissen gewordenen Landschaften neu auch für den Leser. Die vorgefassten Denkweisen haben immer Sehen verhindert und Leben geraubt. Der Fassungs-Lose versucht, ohne Vorbehalt zu sehen, den Wahrnehmungsprozess als gelernten zu entlarven. Jungsein heißt nach Nietzsche: noch Chaos in sich haben. Freisein heißt: sich dem Augenblick hingeben können (…) Vertrauen in die Kräfte, die uns tragen, Kräfte, die größer sind als wir. Hermann Kurzke, FAZ

Nach dem Verlassen des festen Bodens tun sich im Exil Abgründe auf, doch die Fremde wird eine Chance im Verlust.

ISBN: 978-3-93587-759-6 Kategorie:

Beschreibung

Man möchte auf die formale und sprachliche Kunstleistung hinweisen, auf die Vielfalt der Themen – und könnte doch nur sagen: Ecce Poeta. Walter Hinderer, Frankfurter Allgemeine Zeitung LOS. Reisegedichte. Nach dem Verlassen des festen Bodens tun sich im Exil Abgründe auf, doch die Fremde wird eine Chance im Verlust, ein Weg zu neuen Erkenntnissen in vielen Ländern und Landschaften Europas und Amerikas; eine besondere Art von Reisegedichten ist hier entstanden: Mit geschärftem Blick öffnet das verletzliche lyrische Ich diese zu inneren Ereignissen gewordenen Landschaften neu auch für den Leser. Die vorgefassten Denkweisen haben immer Sehen verhindert und Leben geraubt. Der Fassungs-Lose versucht, ohne Vorbehalt zu sehen, den Wahrnehmungsprozess als gelernten zu entlarven. Jungsein heißt nach Nietzsche: noch Chaos in sich haben. Freisein heißt: sich dem Augenblick hingeben können (…) Vertrauen in die Kräfte, die uns tragen, Kräfte, die größer sind als wir. Hermann Kurzke, FAZ

Produktdetails

  • Einband : Hardcover
  • Seiten : 128

Über den Autor

Author

Dieter Schlesak, geboren in Transsylvanien/Rumänien. Der Lyriker, Essayist, Romancier, Germanist, Übersetzer und Herausgeber lebt in Agliano bei Lucca/Italien und in Stuttgart. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Preise, u.a. Schubart-Literaturpreis, Lenau-Preis, Ehrengabe der Schillerstiftung/Weimar 2001, und den Maria-Ensle-Preis 2007 der Kunststiftung Baden-Württemberg für das Gesamtwerk. In der Lyrikedition 2000 sind seine Gedichtbände »LOS. Reisegedichte«, »Lippe Lust. Poesia erotica« sowie »Weiße Gegend«, und im Allitera Verlag 2002 sein historischer Roman »Der Verweser« erschienen. Zuletzt veröffentlichte er »Capesius, der Auschwitzapotheker« (Dietz) und »Heimleuchten, Gedichte« (Pop Verlag). 2005 wurde er Ehrendoktor der Universität Bukarest. Er ist Mitglied des P.E.N.