19,90 

Nicht nur Salome und Elektra

Inge Borkh im Gespräch mit Thomas Voigt

Sie gehört zu den großen Legenden der Oper. Ihre Aufnahmen sind Kult. In diesem Buch erzählt Inge Borkh ihre Geschichte: siebzig Theaterjahre, randvoll mit Erfolgen und Enttäuschungen, Herausforderungen und Schwierigkeiten. Auf der Bühne war sie die Frau für alles Extreme. Doch nicht nur als Salome und Elektra, diesen höchst anspruchsvollen Rollen von Richard Strauss, hat Inge Borkh Geschichte gemacht: Sie war Tosca und Turandot, Magda Sorel und Mona Lisa, Medea und dreifache Lady Macbeth (Verdi, Schostakowitsch, Bloch). Im damals noch jungen »Musik-Theater« verkörperte sie während der 50er und 60er Jahre den Idealtypus des singenden Darstellers: Sie sang nicht, sie spielte nicht. Sondern lebte in ihren Rollen ein zweites Leben – immer in der Überzeugung, dass Oper kein Spielbild des Alltags sein darf, sondern immer mit Überhöhung zu tun haben soll.

In Gesprächen mit dem Musikjournalisten Thomas Voigt schildert Inge Borkh ihr Leben als Schauspielerin, Sopranistin, Diseuse und Lehrerin. Ein Leben für das Theater, reflektiert von intensiver Beschäftigung mit Religion und Philosophie, kommentiert mit Selbstironie und Humor.

Inge Borkh im Gespräch mit Thomas Voigt – Hardcover-Sonderausgabe anlässlich des 90. Geburtstags Inge Borkhs im Mai 2011

ISBN: 978-3-86906-170-2 Kategorie:

Beschreibung

Sie gehört zu den großen Legenden der Oper. Ihre Aufnahmen sind Kult. In diesem Buch erzählt Inge Borkh ihre Geschichte: siebzig Theaterjahre, randvoll mit Erfolgen und Enttäuschungen, Herausforderungen und Schwierigkeiten. Auf der Bühne war sie die Frau für alles Extreme. Doch nicht nur als Salome und Elektra, diesen höchst anspruchsvollen Rollen von Richard Strauss, hat Inge Borkh Geschichte gemacht: Sie war Tosca und Turandot, Magda Sorel und Mona Lisa, Medea und dreifache Lady Macbeth (Verdi, Schostakowitsch, Bloch). Im damals noch jungen »Musik-Theater« verkörperte sie während der 50er und 60er Jahre den Idealtypus des singenden Darstellers: Sie sang nicht, sie spielte nicht. Sondern lebte in ihren Rollen ein zweites Leben – immer in der Überzeugung, dass Oper kein Spielbild des Alltags sein darf, sondern immer mit Überhöhung zu tun haben soll.

In Gesprächen mit dem Musikjournalisten Thomas Voigt schildert Inge Borkh ihr Leben als Schauspielerin, Sopranistin, Diseuse und Lehrerin. Ein Leben für das Theater, reflektiert von intensiver Beschäftigung mit Religion und Philosophie, kommentiert mit Selbstironie und Humor.

Produktdetails

  • Einband : Hardcover
  • Seiten : 148

Über den Autor

Borkh, Inge

Inge Borkh, geb. 1921 in Mannheim als Tochter eines Konsuls und einer Sängerin, begann 1937 in Linz als Schauspielerin und wechselte 1940 zur Oper. Nach zehn Jahren in den Opern-Ensembles in Luzern, Bern und Basel gelang ihr im Januar 1951 mit der deutschsprachigen Erstaufführung von Menottis »Der Konsul« der Durchbruch zur internationalen Karriere: 1951 Debüts in Berlin und München, 1953 USA-Debüt in San Francisco, 1955 Debüt an der Mailänder Scala und bei den Salzburger Festspielen, 1956 erste Auftritte in Chicago, 1957 umjubelte Elektra in Salzburg und Wien, 1958 Debüt an der Metropolitan Opera New York (Salome). Neben Salome und Elektra, ihren zentralen Rollen, waren dramatische Charaktere ihre Domäne: Medea, Lady Macbeth, Tosca, Turandot und die Färberin in »Die Frau ohne Schatten« (Titelfoto des Buches). Nach ihrem Rückzug von der Opernbühne (1973) machte Inge Borkh eine dritte Karriere als Diseuse, war außerdem auch als Pädagogin und Jurorin tätig.

Author

Thomas Voigt, geboren 1960 in Hagen/Westfalen, studierte Germanistik, Evangelische Theologie und Soziologie in Bochum. Er war Redakteur der Zeitschrift »Opernwelt« und Chefredakteur des Klassik-Magazins »Fono Forum« und arbeitet seit 2004 als freischaffender Journalist, Buchautor und Filmemacher. Voigt ist Autor der Interview-Biographien von Martha Mödl und Jonas Kaufmann sowie Co-Autor der TV-Dokumentationen »Fritz Wunderlich – Leben und Legende«, »Lisa Della Casa – Liebe einer Diva« »Ein ganz normaler Held: Jonas Kaufmann« und »Robert Stolz – Musik der Versöhnung«.