14,90 

Niemandsland

Roman

Ein Buch über das Gefühl der Heimatlosigkeit in Deutschland – Nachdenken darüber, wie wir heute leben, wie wir dahin gekommen sind, was unser latentes Unwohlsein ausmacht und die zeitweisen Glücksmomente in Frage stellt. Die Geschichte einer Bewusstwerdung vor dem Hintergrund der Entwicklung in der alten Bundesrepublik.»Bittner hat sich den Blick des Zugereisten, des Außenstehenden, auf gesellschaftliche und politische Verhältnisse bewahrt, sein Buch ist als Kommentar zur Geschichte der alten Bundesrepublik aufzufassen, vielleicht sogar als literarischer Schlusspunkt.« (taz)Der Roman führt zurück in die achtziger Jahre der Bundesrepublik Deutschland. Der Ich-Erzähler, ein Universitätsdozent, gerät in eine Sinnkrise und Depression, aus der er sich durch das Erfassen seiner eigenen Geschichte zu befreien versucht. Er hat sich einen Standort geschaffen, doch die scheinbare Geborgenheit wird nach und nach brüchig. Das Gefühl der Sinnlosigkeit lähmt und lässt zugleich ahnen, dass die Ursache der Depression ein tiefes unterbewusstes Entsetzen ist. Fast zwanghaft spürt der Erzähler diesem unbestimmten Gefühl nach, nähert sich dem Ursprung seiner Angst. Ein Mosaik entsteht.Rückblicke ziehen den Leser immer mehr in die Geschichte hinein: in die Kindheit nach dem Krieg, die Flucht aus Schlesien, das Leben in einem Barackenlager, in die Studentenzeit und die 68er-Bewegung, die Begegnung des jungen Juristen mit einer vom Erbe der Nazidiktatur belasteten Justiz. Die Suche nach dem Sinn des eigenen Lebens wird zugleich zur Suche nach dem Sinn in der Geschichte, führt zurück ins Mittelalter und in die Zeit der Eroberung Mexikos. Muster scheinen sich zu wiederholen, Spannungslinien laufen im Heute zusammen.

Ein Buch über das Gefühl der Heimatlosigkeit in Deutschland – Nachdenken darüber, wie wir heute leben und wie wir dahin gekommen sind. Die Geschichte einer Bewusstwerdung vom dem Hintergrund der Entwicklung der alten Bundesrepublik.

ISBN: 3-935284-90-X Kategorien: ,

Beschreibung

Ein Buch über das Gefühl der Heimatlosigkeit in Deutschland – Nachdenken darüber, wie wir heute leben, wie wir dahin gekommen sind, was unser latentes Unwohlsein ausmacht und die zeitweisen Glücksmomente in Frage stellt. Die Geschichte einer Bewusstwerdung vor dem Hintergrund der Entwicklung in der alten Bundesrepublik.»Bittner hat sich den Blick des Zugereisten, des Außenstehenden, auf gesellschaftliche und politische Verhältnisse bewahrt, sein Buch ist als Kommentar zur Geschichte der alten Bundesrepublik aufzufassen, vielleicht sogar als literarischer Schlusspunkt.« (taz)Der Roman führt zurück in die achtziger Jahre der Bundesrepublik Deutschland. Der Ich-Erzähler, ein Universitätsdozent, gerät in eine Sinnkrise und Depression, aus der er sich durch das Erfassen seiner eigenen Geschichte zu befreien versucht. Er hat sich einen Standort geschaffen, doch die scheinbare Geborgenheit wird nach und nach brüchig. Das Gefühl der Sinnlosigkeit lähmt und lässt zugleich ahnen, dass die Ursache der Depression ein tiefes unterbewusstes Entsetzen ist. Fast zwanghaft spürt der Erzähler diesem unbestimmten Gefühl nach, nähert sich dem Ursprung seiner Angst. Ein Mosaik entsteht.Rückblicke ziehen den Leser immer mehr in die Geschichte hinein: in die Kindheit nach dem Krieg, die Flucht aus Schlesien, das Leben in einem Barackenlager, in die Studentenzeit und die 68er-Bewegung, die Begegnung des jungen Juristen mit einer vom Erbe der Nazidiktatur belasteten Justiz. Die Suche nach dem Sinn des eigenen Lebens wird zugleich zur Suche nach dem Sinn in der Geschichte, führt zurück ins Mittelalter und in die Zeit der Eroberung Mexikos. Muster scheinen sich zu wiederholen, Spannungslinien laufen im Heute zusammen.

Produktdetails

  • Seiten : 196
  • Einband : Paperback

Über den Autor

Author

Wolfgang Bittner lebt als Schriftsteller in Göttingen. Der promovierte Jurist schreibt für Erwachsene, Jugendliche und Kinder, erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen und ist Mitglied im PEN. Er ist freier Mitarbeiter bei Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk und Fernsehen und veröffentlichte mehr als 60 Bücher, u.a. die Romane Der Aufsteiger oder Ein Versuch zu leben, Niemandsland und Hellers allmähliche Heimkehr, den Erzählband Das andere Leben, den Gedichtband Der schmale Grat sowie das Sachbuch Beruf: Schriftsteller – Was man wissen muss, wenn man vom Schreiben leben will.
Weitere Informationen unter www.wolfgangbittner.de