19,90 

Nixen, Wichtlein, Wilde Frauen

Eine Kulturgeschichte der Naturgeister in Bayern

Als bildhafte Symbole für die Auseinandersetzung des Menschen mit der Natur, der sozialen Umwelt und mit sich selbst erfüllten die Naturgeister einst wichtige Funktionen. Im Alltagsleben heute kaum mehr spürbar haben sie doch ihre Spuren hinterlassen, sind in andere Gewänder geschlüpft, leben in veränderter Gestalt weiter und können auch in der Gegenwart über ihre kulturgeschichtliche Bedeutung hinaus wirken. Durch allerlei Merkmale und Verhaltensweisen sind die Naturgeister miteinander verbunden – über Lebensräume, Regionen sowie die Grenzen Bayerns hinweg. Andererseits sind es gerade die von ihnen bevorzugten oder ausschließlich bewohnten Lebensräume, die diese Wesen prägen. So unterscheiden sich die Wassergeister von den Waldgeistern oder den geisterhaften Bewohnern anderer Räume wie Moor oder Hochgebirge. Die Autorin stellt Nixen und Wichtlein, wilde Frauen, Bergmännlein und den Hehmann vor sowie weitere wundersame Gestalten in ihren bayerischen Lebensräumen mit Namen, Aussehen, Vorlieben, Aversionen und mancherlei Besonderheiten.
Dabei zeigt sich immer wieder die Neigung der wilden Dämonen zu nicht nur geografischen Grenzüberschreitungen. Als Grundlage
für ihre Untersuchungen dienen der Autorin Sprache, Alltagskultur und Brauchtum, Kunstdarstellungen, tradierte Gelehrtenäußerungen,
Märchen und vor allem Volksglauben und Volkssagen.

Eine faszinierende und spannende Typologie der bayerischen Naturgeister.

ISBN: 978-3-86906-986-9 Kategorien: , Schlüsselworte: ,

Beschreibung

Als bildhafte Symbole für die Auseinandersetzung des Menschen mit der Natur, der sozialen Umwelt und mit sich selbst erfüllten die Naturgeister einst wichtige Funktionen. Im Alltagsleben heute kaum mehr spürbar haben sie doch ihre Spuren hinterlassen, sind in andere Gewänder geschlüpft, leben in veränderter Gestalt weiter und können auch in der Gegenwart über ihre kulturgeschichtliche Bedeutung hinaus wirken. Durch allerlei Merkmale und Verhaltensweisen sind die Naturgeister miteinander verbunden – über Lebensräume, Regionen sowie die Grenzen Bayerns hinweg. Andererseits sind es gerade die von ihnen bevorzugten oder ausschließlich bewohnten Lebensräume, die diese Wesen prägen. So unterscheiden sich die Wassergeister von den Waldgeistern oder den geisterhaften Bewohnern anderer Räume wie Moor oder Hochgebirge. Die Autorin stellt Nixen und Wichtlein, wilde Frauen, Bergmännlein und den Hehmann vor sowie weitere wundersame Gestalten in ihren bayerischen Lebensräumen mit Namen, Aussehen, Vorlieben, Aversionen und mancherlei Besonderheiten.
Dabei zeigt sich immer wieder die Neigung der wilden Dämonen zu nicht nur geografischen Grenzüberschreitungen. Als Grundlage
für ihre Untersuchungen dienen der Autorin Sprache, Alltagskultur und Brauchtum, Kunstdarstellungen, tradierte Gelehrtenäußerungen,
Märchen und vor allem Volksglauben und Volkssagen.

Zusätzliche Information

Passauer Neue Presse

»In ihren insgesamt 24 Büchern spiegelt sich immer wieder ihre Liebe zur Natur« -bf, 12.12.2017

Deggendorf aktuell

»Ein Buch, in dem man magische Orte erkunden und Sagen, Märchen und Volksglauben in seine Alltags-Kultur integrieren kann« Anton Halser, 11.01.2018

Berchtesgadener Anzeiger

"Alles ist mit Quellen belegt und dem Buch ist ein ausführliches Literaturverzeichnis angehängt, was dieses Buch angenehm von anderen unterscheidet." Christoph Merker, 10.01.2018

Lichtung

»In dem Buch finden wir wohlgeschieden Wissenschaftliches und volkstümlich Wissenswertes über die Dämonen- und Geisterwelt, von den Wasser- über die Wald-, die Moor-, die Berggeister bis hin zu den Vegetations- und sogar zu den Hausgeistern unseres Bayerlandes.« Anton Halser, Februar 2018

Natur + Umwelt

»Eine spannende Reise durch Alltagskultur, Brauchtum, Märchen, Sagen und Volksglauben.« Heft 2-2018

Produktdetails

  • Einband : Paperback
  • Seiten : 220

Über den Autor

Scherf, Gertrud

Getrud Scherf, geboren 1947 in Berchtesgaden, war Grund- und Hauptschullehrerin sowie wissenschaftliche Assistentin am Institut für die Didaktik der Biologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dort promovierte sie auch. Als freie Autorin lebt und arbeitet sie seit vielen Jahren in Niederbayern. Die meisten ihrer Sachbücher beschäftigen sich mit der Kulturgeschichte von Pflanzen oder Tieren, beispielsweise »Zauberpflanzen, Hexenkräuter«, »Alte Nutzpflanzen wieder entdeckt« oder »Wolfsspuren in Bayern«. Ein besonderes Anliegen sind der Autorin die über den unmittelbaren Nutzen hinausgehenden Beziehungen zwischen Mensch und Natur, wie sie sich im Volksglauben zeigen und von denen Märchen und Sagen berichten. Sagenmotive liegen auch ihrem Erzählband »Signaturen« und dem Kurzroman »Schatzhüter« zugrunde.