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Oktoberfest

Fotografien/Photographs Wolfgang Strassl; Erzählung/Story Thomas Wolfe

Ein Bierzelt auf dem Oktoberfest ist mehr als nur ein Ort, an dem bayerisches Bier ausgeschenkt wird und eine Blaskapelle aufspielt. Hier entsteht ein ganz einzigartiger sozialer Raum, in dem Menschen unterschiedlichster Herkunft zueinander finden. Sie rücken freiwillig viel enger zusammen, als sie es sich sonst gefallen lassen würden, trinken mehr Bier, als sie vertragen, singen mit, auch wenn sie es nicht so recht verstehen, und prosten selbst wildfremden Tischnachbarn freundschaftlich zu. Es entsteht eine ganz eigenartige, heiter gelöste bis ausgelassene Stimmung und eine friedvoll glückselige Atmosphäre der allseitigen Verbrüderung, in der sich jede Fremdheit und alle sozialen Unterschiede verflüchtigen. So stellt sich dann, zumindest für den Augenblick, dieses dem Bayerischen zugeschriebene Lebensgefühl ein, bei dem man mit sich und der Welt zufrieden ist.
Der Münchner Fotograf Wolfgang Strassl porträtiert diese seltsame Menschenmasse und fängt in Bildern etwas von dem ein, was man mit Worten nicht so recht beschreiben kann. Der amerikanische Schriftsteller Thomas Wolfe hat dennoch versucht, seine Eindrücke in Worte zu fassen. In seiner Erzählung zeichnet er 1928 ein Bild des für ihn so fremdartigen Treibens auf dem weltweit größten Volksfest, von dem er sich zugleich angezogen und abgestoßen fühlte.

Ein Bierzelt auf dem Oktoberfest ist mehr als nur ein Ort, an dem bayerisches Bier ausgeschenkt wird …

ISBN: 978-3-96233-045-3 Kategorien: , Schlüsselwort:

Beschreibung

Ein Bierzelt auf dem Oktoberfest ist mehr als nur ein Ort, an dem bayerisches Bier ausgeschenkt wird und eine Blaskapelle aufspielt. Hier entsteht ein ganz einzigartiger sozialer Raum, in dem Menschen unterschiedlichster Herkunft zueinander finden. Sie rücken freiwillig viel enger zusammen, als sie es sich sonst gefallen lassen würden, trinken mehr Bier, als sie vertragen, singen mit, auch wenn sie es nicht so recht verstehen, und prosten selbst wildfremden Tischnachbarn freundschaftlich zu. Es entsteht eine ganz eigenartige, heiter gelöste bis ausgelassene Stimmung und eine friedvoll glückselige Atmosphäre der allseitigen Verbrüderung, in der sich jede Fremdheit und alle sozialen Unterschiede verflüchtigen. So stellt sich dann, zumindest für den Augenblick, dieses dem Bayerischen zugeschriebene Lebensgefühl ein, bei dem man mit sich und der Welt zufrieden ist.
Der Münchner Fotograf Wolfgang Strassl porträtiert diese seltsame Menschenmasse und fängt in Bildern etwas von dem ein, was man mit Worten nicht so recht beschreiben kann. Der amerikanische Schriftsteller Thomas Wolfe hat dennoch versucht, seine Eindrücke in Worte zu fassen. In seiner Erzählung zeichnet er 1928 ein Bild des für ihn so fremdartigen Treibens auf dem weltweit größten Volksfest, von dem er sich zugleich angezogen und abgestoßen fühlte.

Zusätzliche Information

fotofeinkost

»Strassls Bilder zeigen konsequent aus der Draufsicht das bayerisch Uniformierte und die drangvolle Enge. Sie geben Gelegenheit, in aller Ruhe – also auch ohne Blasmusik – die Menschen zu studieren.« Dr. Martina Mettner, 22.08.2018

Produktdetails

  • Einband : Hardcover
  • Seiten : 120

Über den Autor

Strassl, Wolfgang

Wolfgang Strassl ist ein waschechter Münchener. Hier ist er geboren, hat seine Kindheit verbracht, an der Universität studiert und war sein ganzes Berufsleben bei einem Münchener Traditionsunternehmen beschäftigt. Es hat ihn zwar bereits in der Schulzeit, dann in Studium und Beruf, und nicht zuletzt auch als Fotograf in die Welt hinaus gezogen, mal kürzer, mal länger, seiner Stadt ist er aber immer treu geblieben und wieder dorthin zurückgekehrt. Er hat mehrere Bücher veröffentlicht, so etwa einen Bildband über Jerusalem und zuletzt auch einen über den Leopoldpark in Schwabing.