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Oskar Maria Graf 2005

Jahrbuch der
Oskar Maria Graf-Gesellschaft 2005

Oskar Maria Grafs Werk in der Zeit nach 1945 steht im Mittelpunkt des sechsten Bandes der Oskar Maria Graf-Gesellschaft. Erstmals werden hier die »Erinnerungen« an Adam Scharrer veröffentlicht, in denen Graf jenem Kollegen ein Denkmal setzt, der in der »Reise in die Sowjetunion« immer wieder Zielscheibe seines Spotts war.
In einem Aufsatz zu der späten Sammlung von Grafs theoretischen Beiträgen entwickelt Pierre Kodjio Nenguié aus fremdkultureller Sicht bemerkenswerte Perspektiven. Grafs Erzählkunst wird in den Interpretationen zu »Eroberung der Welt« von Walter von Reinhart und zu »Unruhe um einen Friedfertigen« von Ulrich Dittmann diskutiert.
Eine Zusammenfassung der Korrespondenz Grafs mit seinem »Münchner Brückenkopf« aus der Nachkriegszeit schließt das Jahrbuch ab.ISSN 0946-3623

Der nunmehr sechste Band des Jahrbuchs der Oskar Maria Graf-Gesellschaft stellt das Werk des Schriftstellers nach 1945 in den Mittelpunkt der Forschung.

ISBN: 3-86520-083-4 Kategorie:

Beschreibung

Oskar Maria Grafs Werk in der Zeit nach 1945 steht im Mittelpunkt des sechsten Bandes der Oskar Maria Graf-Gesellschaft. Erstmals werden hier die »Erinnerungen« an Adam Scharrer veröffentlicht, in denen Graf jenem Kollegen ein Denkmal setzt, der in der »Reise in die Sowjetunion« immer wieder Zielscheibe seines Spotts war.
In einem Aufsatz zu der späten Sammlung von Grafs theoretischen Beiträgen entwickelt Pierre Kodjio Nenguié aus fremdkultureller Sicht bemerkenswerte Perspektiven. Grafs Erzählkunst wird in den Interpretationen zu »Eroberung der Welt« von Walter von Reinhart und zu »Unruhe um einen Friedfertigen« von Ulrich Dittmann diskutiert.
Eine Zusammenfassung der Korrespondenz Grafs mit seinem »Münchner Brückenkopf« aus der Nachkriegszeit schließt das Jahrbuch ab.ISSN 0946-3623

Produktdetails

  • Einband : Paperback
  • Seiten : 140

Über den Autor

Dittmann, Ulrich (Hg.)

Dr. Ulrich Dittmann entdeckte Oskar Maria Graf, als er im ländlichen S-Bahn-Bereich um München ansässig wurde. Der geborene Berliner lernte vor allem dank »Kalendergeschichten« und »Mutter«-Buch die Mentalität der Eingeborenen zu schätzen. 1984 organisierte er mit Kollegen das Feuchtwanger/Graf-Kolloquium im Münchner Gasteig und zählt sich (trotz beruflich-wissenschaftlicher Beschäftigung mit Stifter) gerne zu den Grafologen. Bis Anfang 2003 unterrichtete er als Akademischer Direktor an der Münchner Universität Neuere Deutsche Literatur.

Dollinger, Hans (Hg.)

Hans Dollinger, geboren am 5.2.1929 in Biberach a. d. Riß, gelernter Buchhändler, Verlagsbuchhändler, Journalist; lebt seit 1956 in München. Von 1956 bis 1959 Vertriebsleiter und Redakteur der 14täglich erscheinenden Zeitschrift »Die Kultur« im Verlag Kurt Desch (von 1959 bis 1962 alleinverantwortlich). Bekanntschaft mit Oskar Maria Graf seit 1958. Interview mit Oskar Maria Graf in »Die Kultur«, Mitarbeit von Oskar Maria Graf in der »Kultur«; ständiger Briefkontakt mit Oskar Maria Graf bis zu seinem Tod, Treffen mit Oskar Maria Graf bei seinen Europa-Reisen von 1960 bis 1965, danach Zusammenarbeit mit Grafs Witwe, Frau Dr. Gisela Graf; Berater von Frau Dr. Graf bei deren unermüdlichem Einsatz für eine Renaissance des Werkes von Oskar Maria Graf in Deutschland in den siebziger Jahren; Betreuer der 18bändigen Werkausgabe in Einzelbänden nach letzter Hand des Autors im Süddeutschen Verlag von 1975 bis 1989. Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Oskar Maria Graf-Gesellschaft seit 1992. Herausgeber des »Oskar Maria Graf-Lesebuchs« (List, 1993). Richtete zusammen mit der Handschriftenabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek eine Oskar Maria Graf-Ausstellung »Bücher, Bilder und Dokumente« in 32 Städten im deutschsprachigen Raum von August 1977 bis 1988 aus. Im März 2004 erhielt er von der Landeshauptstadt München die Medaille »München leuchtet« in Silber.