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Oskar Maria Graf 2006

Jahrbuch der Oskar Maria Graf-Gesellschaft

»Mit der Literatur hab’ ich es nicht. Ich versteh’ nichts davon und finde alles gut.« Das schrieb Oskar Maria Graf (1932) in den »Geschäftlichen und politischen Schlußempfehlungen«.
Die hier zusammengestellten Beiträge lesen sich wie eine Frage nach dieser Selbsteinschätzung: Gerhard Bauer untersucht die »beredten Leiber« in Beckmanns und Grafs Werk; ein neuerworbenes Graf-Porträt von Heinrich M. Davringhausen bietet Anlaß, das komplizierte Verhältnis der beiden Künstler zu erörtern. Literarischen Bezügen widmen sich die darauffolgenden Aufsätze, die neue Perspektiven auf Thomas Manns Verhältnis zu Graf aufzeigen und Spuren Schillers und Stifters im Werk des Autors untersuchen.

ISSN 0946-3623

Der nunmehr siebente Band des Jahrbuchs der Oskar Maria Graf-Gesellschaft.

ISBN: 3-86520-181-4 Kategorien: ,

Beschreibung

»Mit der Literatur hab’ ich es nicht. Ich versteh’ nichts davon und finde alles gut.« Das schrieb Oskar Maria Graf (1932) in den »Geschäftlichen und politischen Schlußempfehlungen«.
Die hier zusammengestellten Beiträge lesen sich wie eine Frage nach dieser Selbsteinschätzung: Gerhard Bauer untersucht die »beredten Leiber« in Beckmanns und Grafs Werk; ein neuerworbenes Graf-Porträt von Heinrich M. Davringhausen bietet Anlaß, das komplizierte Verhältnis der beiden Künstler zu erörtern. Literarischen Bezügen widmen sich die darauffolgenden Aufsätze, die neue Perspektiven auf Thomas Manns Verhältnis zu Graf aufzeigen und Spuren Schillers und Stifters im Werk des Autors untersuchen.

ISSN 0946-3623

Produktdetails

  • Einband : Paperback
  • Seiten : 112

Über den Autor

Dittmann, Ulrich (Hg.)

Dr. Ulrich Dittmann entdeckte Oskar Maria Graf, als er im ländlichen S-Bahn-Bereich um München ansässig wurde. Der geborene Berliner lernte vor allem dank »Kalendergeschichten« und »Mutter«-Buch die Mentalität der Eingeborenen zu schätzen. 1984 organisierte er mit Kollegen das Feuchtwanger/Graf-Kolloquium im Münchner Gasteig und zählt sich (trotz beruflich-wissenschaftlicher Beschäftigung mit Stifter) gerne zu den Grafologen. Bis Anfang 2003 unterrichtete er als Akademischer Direktor an der Münchner Universität Neuere Deutsche Literatur.

Dollinger, Hans (Hg.)

Hans Dollinger, geboren am 5.2.1929 in Biberach a. d. Riß, gelernter Buchhändler, Verlagsbuchhändler, Journalist; lebt seit 1956 in München. Von 1956 bis 1959 Vertriebsleiter und Redakteur der 14täglich erscheinenden Zeitschrift »Die Kultur« im Verlag Kurt Desch (von 1959 bis 1962 alleinverantwortlich). Bekanntschaft mit Oskar Maria Graf seit 1958. Interview mit Oskar Maria Graf in »Die Kultur«, Mitarbeit von Oskar Maria Graf in der »Kultur«; ständiger Briefkontakt mit Oskar Maria Graf bis zu seinem Tod, Treffen mit Oskar Maria Graf bei seinen Europa-Reisen von 1960 bis 1965, danach Zusammenarbeit mit Grafs Witwe, Frau Dr. Gisela Graf; Berater von Frau Dr. Graf bei deren unermüdlichem Einsatz für eine Renaissance des Werkes von Oskar Maria Graf in Deutschland in den siebziger Jahren; Betreuer der 18bändigen Werkausgabe in Einzelbänden nach letzter Hand des Autors im Süddeutschen Verlag von 1975 bis 1989. Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Oskar Maria Graf-Gesellschaft seit 1992. Herausgeber des »Oskar Maria Graf-Lesebuchs« (List, 1993). Richtete zusammen mit der Handschriftenabteilung der Bayerischen Staatsbibliothek eine Oskar Maria Graf-Ausstellung »Bücher, Bilder und Dokumente« in 32 Städten im deutschsprachigen Raum von August 1977 bis 1988 aus. Im März 2004 erhielt er von der Landeshauptstadt München die Medaille »München leuchtet« in Silber.