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Otto und Wolfgang Graf

Das ungewöhnliche Leben des ersten bayerischen Landtagsabgeordneten der KPD, des Lehrers, Journalisten und Historikers Otto Graf, erzählt von seinem Sohn Wolfgang, spiegelt ein Stück deutscher Geschichte und Münchener Lebens: Das Engagement der deutschen Linken nach dem Ersten Weltkrieg, ihren Widerstand im Dritten Reich und den »Neubeginn« unter weitgehend »alten Vorzeichen« nach 1945.
Otto Graf, u.a. befreundet mit den Schriftstellern Oskar Maria Graf, Wilhelm Lukas Kristl und Eugen Roth, setzt sich trotz eigener Verfolgung schon in jungen Jahren für Menschen in Bedrängnis ein: In zwei Aufsehen erregenden Landtagsreden geißelt er 1920 die Erschießung von Arbeitern und Rotgardisten ohne gerichtliche Verfahren im Raum München, woraufhin er als Staatsfeind verleumdet wird. Von 1933–1945 erleidet er Berufsverbot, Hausdurchsuchungen und mehrere kurze Inhaftierungen. Mit seiner Frau und seinem Sohn lebt er in völliger Distanz zum Nationalsozialismus und in echter Not, bis er nach dem Krieg als Referent des Kultusministeriums das bayerische Volkshochschul- und Volksbüchereiwesen aufbaut, Staatskommissar der Universität und Bundestagsabgeordneter wird.

Wolfgang Graf erzählt das ungewöhnliche Leben seines Vaters, des ersten bayerischen Landtagsabgeordneten der KPD, des Lehrers und Historikers Otto Graf. Ein aufschlussreiches Zeitdokument über das Engagement der deutschen Linken nach dem Ersten Weltkrieg, ihren Widerstand im Dritten Reich und den »Neubeginn« unter weitgehend »alten Vorzeichen« nach 1945.

ISBN: 3-935877-88-9 Kategorie:

Beschreibung

Das ungewöhnliche Leben des ersten bayerischen Landtagsabgeordneten der KPD, des Lehrers, Journalisten und Historikers Otto Graf, erzählt von seinem Sohn Wolfgang, spiegelt ein Stück deutscher Geschichte und Münchener Lebens: Das Engagement der deutschen Linken nach dem Ersten Weltkrieg, ihren Widerstand im Dritten Reich und den »Neubeginn« unter weitgehend »alten Vorzeichen« nach 1945.
Otto Graf, u.a. befreundet mit den Schriftstellern Oskar Maria Graf, Wilhelm Lukas Kristl und Eugen Roth, setzt sich trotz eigener Verfolgung schon in jungen Jahren für Menschen in Bedrängnis ein: In zwei Aufsehen erregenden Landtagsreden geißelt er 1920 die Erschießung von Arbeitern und Rotgardisten ohne gerichtliche Verfahren im Raum München, woraufhin er als Staatsfeind verleumdet wird. Von 1933–1945 erleidet er Berufsverbot, Hausdurchsuchungen und mehrere kurze Inhaftierungen. Mit seiner Frau und seinem Sohn lebt er in völliger Distanz zum Nationalsozialismus und in echter Not, bis er nach dem Krieg als Referent des Kultusministeriums das bayerische Volkshochschul- und Volksbüchereiwesen aufbaut, Staatskommissar der Universität und Bundestagsabgeordneter wird.

Zusätzliche Information

Seiten

280

Produktdetails

Über den Autor

Author

Wolfgang Graf, Jahrgang 1926, arbeitete nach dem Krieg als Neuphilologe am Abendgymnasium in München. Als Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und Vorstandsmitglied des Rings der Direktoren des Abendgymnasiums trug er entscheidend zu Aufbau und Gestaltung des Zweiten Bildungswegs in der Bundesrepublik bei. 1981 verlieh ihm der Stadtrat für dieses Engagement die Medaille »München leuchtet«. Wolfgang Graf lebt in München und ist seit seiner Pensionierung als Vorstand des Archivs der Arbeiterbewegung München tätig.