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Sehnsucht Starnberger See

Villen und ihre berühmten Bewohner im Porträt

Starnberger See: Rückzugsidyll für Maler, Musiker und Literaten

Die historischen Villen mit ihren Türmchen, Erkern und Balkonen prägen bis heute die Landschaft rund um den Starnberger See. War der sommerliche Aufenthalt am See einst dem Adel vorbehalten, so verbrachte spätestens ab der Mitte des 19. Jahrhunderts auch das Münchner Großbürgertum die Sommermonate vor den Toren der Stadt. Wer es sich leisten konnte, der residierte standesgemäß in einem stattlichen Wohnhaus inmitten eines großen Gartens. Es waren jedoch die Münchner Maler, die lange vor den »Großkopferten« der Schönheit des Starnberger Sees verfallen waren. Die Künstler waren nicht nur Wegbereiter für den im 19. Jahrhundert einsetzenden Fremdenverkehr: Maler, Musiker und Literaten waren auch gern gesehene Gäste in den herrschaftlichen Sommerhäusern und bereicherten das gesellschaftliche Leben. Und die eleganten Villen wurden zu Schauplätzen von Liebesgeschichten und Dramen, von Geistesblitzen in großer Einsamkeit, von Gipfeltreffen der Kunst, von schmutzigen Geschäften und von konspirativen Zusammenkünften. Ein wunderbar inspirierender Band zur bayerischen Kulturgeschichte.

Kommen Sie mit der Autorin auf einen Rundgang um den Starnberger See: von Feldafing über Tutzing und Seeshaupt, nach Ambach, Berg und Pöcking!

Der Bayerische Staatsrat Franz von Krenner, der sich 1813 eine Villa in Assenbuch baute, dürfte einer der ersten Sommerfrischler am Starnberger See gewesen sein. Ganz in seiner Nähe ließ sich der Königliche Baurat Johann Ulrich Himbsel nieder. Der Erzgießereiinspektor Ferdinand von Miller baute in Niederpöcking. Reichsrat Hugo von Maffei, einer der wohlhabendsten Männer im Königreich Bayern, ließ sich 1901 von Emanuel Seidl eine herrschaftliche Villa in Feldafing errichten. Auch die Münchner Bierbrauer-Dynastie Pschorr und die Kunsthändlerfamilie Bernheimer wohnte in der Feldafinger Villenkolonie am Höhenberg.
Rottmann und Kaulbach, Leibl, Corinth und Kandinsky malten am Starnberger See. Richard Wagner und Thomas Mann waren da. Gustav Meyrinck und Adolf von Hildebrand wohnten in Starnberg. Franz von Lenbach, Gabriel von Max und Moritz von Schwind bauten sich eigene Sommervillen. Später kamen Schauspieler, Stars und Sternchen. Die Liste der Kunstschaffenden und Kulturmenschen, die ihre Spuren am Starnberger See hinterlassen haben, ist lang. 

 

Achtung: Dieses Buch erscheint voraussichtlich im Oktober 2020!

 

Von Katja Sebald, Autorin und Journalistin aus Berg am Starnberger See, ist im Allitera Verlag ebenfalls bereits erschienen:

»Mein bester Spezi ist der Kramerfeichtmartl gewesen«
Auf den Spuren von Oskar Maria Graf in Berg am Starnberger See

Dieses Buch erscheint am 19. Oktober 2020.

Die bewegenden Geschichten prachtvoller Villen und ihrer Bewohner vom 19. Jahrhundert bis heute

ISBN: 978-3-96233-216-7 Kategorien: , Schlüsselworte: , , , , , ,

Beschreibung

Starnberger See: Rückzugsidyll für Maler, Musiker und Literaten

Die historischen Villen mit ihren Türmchen, Erkern und Balkonen prägen bis heute die Landschaft rund um den Starnberger See. War der sommerliche Aufenthalt am See einst dem Adel vorbehalten, so verbrachte spätestens ab der Mitte des 19. Jahrhunderts auch das Münchner Großbürgertum die Sommermonate vor den Toren der Stadt. Wer es sich leisten konnte, der residierte standesgemäß in einem stattlichen Wohnhaus inmitten eines großen Gartens. Es waren jedoch die Münchner Maler, die lange vor den »Großkopferten« der Schönheit des Starnberger Sees verfallen waren. Die Künstler waren nicht nur Wegbereiter für den im 19. Jahrhundert einsetzenden Fremdenverkehr: Maler, Musiker und Literaten waren auch gern gesehene Gäste in den herrschaftlichen Sommerhäusern und bereicherten das gesellschaftliche Leben. Und die eleganten Villen wurden zu Schauplätzen von Liebesgeschichten und Dramen, von Geistesblitzen in großer Einsamkeit, von Gipfeltreffen der Kunst, von schmutzigen Geschäften und von konspirativen Zusammenkünften. Ein wunderbar inspirierender Band zur bayerischen Kulturgeschichte.

Kommen Sie mit der Autorin auf einen Rundgang um den Starnberger See: von Feldafing über Tutzing und Seeshaupt, nach Ambach, Berg und Pöcking!

Der Bayerische Staatsrat Franz von Krenner, der sich 1813 eine Villa in Assenbuch baute, dürfte einer der ersten Sommerfrischler am Starnberger See gewesen sein. Ganz in seiner Nähe ließ sich der Königliche Baurat Johann Ulrich Himbsel nieder. Der Erzgießereiinspektor Ferdinand von Miller baute in Niederpöcking. Reichsrat Hugo von Maffei, einer der wohlhabendsten Männer im Königreich Bayern, ließ sich 1901 von Emanuel Seidl eine herrschaftliche Villa in Feldafing errichten. Auch die Münchner Bierbrauer-Dynastie Pschorr und die Kunsthändlerfamilie Bernheimer wohnte in der Feldafinger Villenkolonie am Höhenberg.
Rottmann und Kaulbach, Leibl, Corinth und Kandinsky malten am Starnberger See. Richard Wagner und Thomas Mann waren da. Gustav Meyrinck und Adolf von Hildebrand wohnten in Starnberg. Franz von Lenbach, Gabriel von Max und Moritz von Schwind bauten sich eigene Sommervillen. Später kamen Schauspieler, Stars und Sternchen. Die Liste der Kunstschaffenden und Kulturmenschen, die ihre Spuren am Starnberger See hinterlassen haben, ist lang. 

 

Achtung: Dieses Buch erscheint voraussichtlich im Oktober 2020!

 

Von Katja Sebald, Autorin und Journalistin aus Berg am Starnberger See, ist im Allitera Verlag ebenfalls bereits erschienen:

»Mein bester Spezi ist der Kramerfeichtmartl gewesen«
Auf den Spuren von Oskar Maria Graf in Berg am Starnberger See

Produktdetails

  • Einband : Hardcover
  • Seiten : 204

Über den Autor

Author

Katja Sebald schreibt seit vielen Jahren im und über das Fünfseenland, unter anderem für die Süddeutsche Zeitung. Sie ist staatlich geprüfte Übersetzerin für Italienisch und studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Kunstgeschichte, Bayerische Kirchengeschichte, Neuere Deutsche Literatur und Italienische Philologie. Ihre Magisterarbeit beschäftigt sich mit Jenny Holzers Denkmal für Oskar Maria Graf im Münchner Literaturhaus – und spannt zugleich ihr Lieblingsspielfeld zwischen zeitgenössischer Kunst, Literatur und bayerischer Kulturgeschichte auf.