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… und sie singen, tanzen und musizieren noch … Teil 1

Eine musikethnologische Studie über die deutsche Minderheit in Polen

Mit seiner Abhandlung … und sie singen, tanzen und musizieren noch … legt Klaus Näumann die erste umfassende musikethnologische Studie über die Musik der deutschen Minderheit in Polen vor. Neben einer fachgeschichtlichen Aufarbeitung widmet sich der Autor den musikalischen Aktivitäten zu Zeiten des Kommunismus, als deutsche Musik nur in Ausnahmefällen aufgeführt werden durfte, ansonsten jedoch nur im Verborgenen stattfand. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die musikalischen Aktivitäten seit der politischen Wende in Polen. Auf zahlreichen Feldforschungen basierend und unter Einbeziehung narrativer Elemente analysiert Näumann die heute aktiven Vokal-, Kinder- und Jugendtanzgruppen, Blasorchester sowie weitere Musikgruppen unterschiedlicher Couleur. Im Blickpunkt stehen u. a. das Wesen der Ensembles, ihre Gründungsmotivationen, die Aufführungspraxis, das teils mehrsprachige Repertoire (Entstehung und identitätsstiftende Bedeutung). Mittels zahlreicher Notenbeispiele, Zitate sowie Fotos, Audio- und Videomaterial fördert der Autor bis dato unbekannte Erkenntnisse zutage. So wird deutlich, dass sich mitunter erstaunliche musikalische Phänomene hinter dem verbergen, was pauschal als »deutsche Minderheit« deklariert wird. Ein umfangreicher Appendix-Band ergänzt diese beeindruckende Studie. Den ausführlichen Appendix-Band zu dieser Publikation erhalten Sie hier.

ISBN: 978-3-86906-546-5 Kategorien: ,

Beschreibung

Mit seiner Abhandlung … und sie singen, tanzen und musizieren noch … legt Klaus Näumann die erste umfassende musikethnologische Studie über die Musik der deutschen Minderheit in Polen vor. Neben einer fachgeschichtlichen Aufarbeitung widmet sich der Autor den musikalischen Aktivitäten zu Zeiten des Kommunismus, als deutsche Musik nur in Ausnahmefällen aufgeführt werden durfte, ansonsten jedoch nur im Verborgenen stattfand. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die musikalischen Aktivitäten seit der politischen Wende in Polen. Auf zahlreichen Feldforschungen basierend und unter Einbeziehung narrativer Elemente analysiert Näumann die heute aktiven Vokal-, Kinder- und Jugendtanzgruppen, Blasorchester sowie weitere Musikgruppen unterschiedlicher Couleur. Im Blickpunkt stehen u. a. das Wesen der Ensembles, ihre Gründungsmotivationen, die Aufführungspraxis, das teils mehrsprachige Repertoire (Entstehung und identitätsstiftende Bedeutung). Mittels zahlreicher Notenbeispiele, Zitate sowie Fotos, Audio- und Videomaterial fördert der Autor bis dato unbekannte Erkenntnisse zutage. So wird deutlich, dass sich mitunter erstaunliche musikalische Phänomene hinter dem verbergen, was pauschal als »deutsche Minderheit« deklariert wird. Ein umfangreicher Appendix-Band ergänzt diese beeindruckende Studie. Den ausführlichen Appendix-Band zu dieser Publikation erhalten Sie hier.

Produktdetails

Über den Autor

Author

Näumann, Klaus (*1969 in Stuttgart) Studium am Münchner Gitarreninstitut und der Carl Maria von Weber Hochschule Dresden des Studiengangs »Musikpädagogik für Jazz / Rock / Pop, E-Gitarre«. 1998 bis 2002 Studium der Vergleichenden Musikwissenschaft an der FU Berlin, Promotion 2004 (ebd.); Habilitation 2015 an der Universität zu Köln. Fellow am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen, Lehrtätigkeit an der FU Berlin. Seit 2010 Vorsitzender der Kommission zur Erforschung musikalischer Volkskulturen, seit Mai 2011 W1-Professor am Institut für Europäische Musikethnologie der Universität zu Köln, seit 2014 Vizepräsident des ICTM-Nationalkomitees Deutschland. Musikethnologische Feldforschungen in Belarus, Deutschland, Jamaika, Polen, Trinidad & Tobago und Venezuela.