36,00 

Unternehmerorchester und ihre Reisen

Lebenswelt – Wirkungsorte – Kulturtransfer

Unternehmerorchester auf Reisen

Die umwälzenden wirtschaft­lich-gesellschaftlichen Verän­derungsprozesse im Zeitalter der Industrialisierung schufen die Grundlage für die Entwick­lung eines neuen Orchesterty­pus, der das Musikleben des 19. Jahrhunderts entscheidend prägen sollte: Unternehmer­orchester. Diese unabhängig von staatlichen oder privaten Subventionen agierenden En­sembles boten abseits der Kon­zertsäle der Hochkultur klassische Musik, zeitgenössische Werke und Unterhaltungsmusik für ein großes Publikum und verbreite­ten sie aufgrund ihrer intensiven Reisetätigkeit in ganz Europa. Ausgehend von der Feststellung, dass das Schaffen selbstständi­ger Orchester, ihre Auswirkungen auf die Musikkultur und ihre Bedeutung für die Entwicklung des Konzertwesens bislang wenig erforscht sind, versteht sich diese Studie als Beitrag zur Vervoll­ständigung der Geschichte des Orchesters sowie als korrigierende Instanz hinsichtlich des meist unterschätzten Stellenwerts der »Pri­vatkapellen«, die ein wichtiges Bindeglied zwischen Unterhaltungs-und Hochkultur darstellten. Anhand zahlreicher Quellen werden die Lebenswirklichkeit der Unternehmerorchester veranschaulicht, ihr Wirken und ihre Reisen dokumentiert und ihre Rolle als Ver­mittler von Musik und Orchesterkultur in Europa und darüber hinaus analysiert.

Band 14 der Reihe »Beiträge zur Kulturgeschichte der Musik«

»Unternehmerorchester und ihre Reisen«. Band 14 der Reihe »Beiträge zur Kulturgeschichte der Musik«

ISBN: 978-3-96233-260-0 Kategorie:

Beschreibung

Unternehmerorchester auf Reisen

Die umwälzenden wirtschaft­lich-gesellschaftlichen Verän­derungsprozesse im Zeitalter der Industrialisierung schufen die Grundlage für die Entwick­lung eines neuen Orchesterty­pus, der das Musikleben des 19. Jahrhunderts entscheidend prägen sollte: Unternehmer­orchester. Diese unabhängig von staatlichen oder privaten Subventionen agierenden En­sembles boten abseits der Kon­zertsäle der Hochkultur klassische Musik, zeitgenössische Werke und Unterhaltungsmusik für ein großes Publikum und verbreite­ten sie aufgrund ihrer intensiven Reisetätigkeit in ganz Europa. Ausgehend von der Feststellung, dass das Schaffen selbstständi­ger Orchester, ihre Auswirkungen auf die Musikkultur und ihre Bedeutung für die Entwicklung des Konzertwesens bislang wenig erforscht sind, versteht sich diese Studie als Beitrag zur Vervoll­ständigung der Geschichte des Orchesters sowie als korrigierende Instanz hinsichtlich des meist unterschätzten Stellenwerts der »Pri­vatkapellen«, die ein wichtiges Bindeglied zwischen Unterhaltungs-und Hochkultur darstellten. Anhand zahlreicher Quellen werden die Lebenswirklichkeit der Unternehmerorchester veranschaulicht, ihr Wirken und ihre Reisen dokumentiert und ihre Rolle als Ver­mittler von Musik und Orchesterkultur in Europa und darüber hinaus analysiert.

Band 14 der Reihe »Beiträge zur Kulturgeschichte der Musik«

Produktdetails

  • Einband : Paperback
  • Seiten : 340

Über den Autor

Author

REGINA FRÖHLICH studierte Historische Musikwissenschaft, Englische Sprachwissenschaft und Italianistik an den Universitäten Würzburg und Neapel. Für ihr Dissertationsvorhaben forschte sie an der Universität Hamburg zur Geschichte des Orchesters im 19. Jahrhundert.

Author

Rebecca Grotjahn, Professorin für Musikwissenschaft am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn. Sie studierte Schulmusik, Musikwissenschaft, Gesang und Deutsch und promovierte 2007 an der Musikhochschule Hannover mit Die Sinfonie im deutschen Kulturgebiet zwischen 1850 und 1875 (Sinzig 1998). Habilitation 2004 an der Universität Oldenburg. Forschungsschwerpunkte u. a.: Geschichte des Singens, Musikstars, musikalische Sozial-, Alltags- und Institutionengeschichte des 19. und 20. Jahrhundert, Musik in der NS-Zeit, Robert Schumann. Sie ist Sprecherin der Fachgruppe Frauen- und Genderstudien in der Gesellschaft für Musikforschung.