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Unterschiedliche Weber-Quellen werden in den drei Hauptbeiträgen dieses Hefts vorgestellt: Die Dienstjournale des Dresdner Kämmerers Carl Leopold Christoph von Reitzenstein dokumentieren Ehrengeschenke des sächsischen Hofs u. a. an Musiker, die sich vor der königlichen Familie präsentierten, und werfen somit einen interessanten Blick auf die höfische Musikpflege, zeigen aber auch, wie bemüht man in Dresden um eine ausgewogene Würdigung der Leistungen beider Hofkapellmeister – Morlacchi und Weber – war. Ein Blick in das Stammbuch von Charlotte Moscheles macht mit Autographen von Carl Maria von Weber und dessen Sohn Max Maria bekannt, die zudem im Kontext des Albums beschrieben werden, in dem sich nicht nur der Freundeskreis der ehemaligen Besitzerin, sondern in gewissem Maße auch deren eigene Persönlichkeit manifestiert. Die „unendliche Geschichte“ um die geplante Vollendung von Carl Maria von Webers Opern-Torso Die drei Pintos durch Giacomo Meyerbeer wird u. a. anhand bislang nicht gewürdigter Dokumente, vor allem der Briefe Caroline von Webers an die Berliner Familie Jähns, nochmals umfassend dargestellt und um neue Facetten, besonders aus dem Blick der Witwe auf das letztlich gescheiterte Unternehmen, bereichert.
Neben diesen drei Aufsätzen stehen wie immer die Tätigkeit der Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe sowie jene der Carl-Maria-von-Weber-Gesellschaft im Fokus. Darüber hinaus werden Neuerscheinungen zu Weber, Bühnenproduktionen seiner Werke und weitere Aktivitäten rund um den Komponisten und sein Werk gewürdigt.

Band 27 des Jahrbuchs der Internationalen Carl-Maria-von-Weber-Gesellschaft

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Beschreibung

Unterschiedliche Weber-Quellen werden in den drei Hauptbeiträgen dieses Hefts vorgestellt: Die Dienstjournale des Dresdner Kämmerers Carl Leopold Christoph von Reitzenstein dokumentieren Ehrengeschenke des sächsischen Hofs u. a. an Musiker, die sich vor der königlichen Familie präsentierten, und werfen somit einen interessanten Blick auf die höfische Musikpflege, zeigen aber auch, wie bemüht man in Dresden um eine ausgewogene Würdigung der Leistungen beider Hofkapellmeister – Morlacchi und Weber – war. Ein Blick in das Stammbuch von Charlotte Moscheles macht mit Autographen von Carl Maria von Weber und dessen Sohn Max Maria bekannt, die zudem im Kontext des Albums beschrieben werden, in dem sich nicht nur der Freundeskreis der ehemaligen Besitzerin, sondern in gewissem Maße auch deren eigene Persönlichkeit manifestiert. Die „unendliche Geschichte“ um die geplante Vollendung von Carl Maria von Webers Opern-Torso Die drei Pintos durch Giacomo Meyerbeer wird u. a. anhand bislang nicht gewürdigter Dokumente, vor allem der Briefe Caroline von Webers an die Berliner Familie Jähns, nochmals umfassend dargestellt und um neue Facetten, besonders aus dem Blick der Witwe auf das letztlich gescheiterte Unternehmen, bereichert.
Neben diesen drei Aufsätzen stehen wie immer die Tätigkeit der Carl-Maria-von-Weber-Gesamtausgabe sowie jene der Carl-Maria-von-Weber-Gesellschaft im Fokus. Darüber hinaus werden Neuerscheinungen zu Weber, Bühnenproduktionen seiner Werke und weitere Aktivitäten rund um den Komponisten und sein Werk gewürdigt.

Produktdetails

  • Einband : Paperback
  • Seiten :

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