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Wir sind hier

Geschichten über das Ankommen

Während der Flüchtlingskrise wurden München und sein Hauptbahnhof weltweit zu Symbolen der Solidarität und großer Hilfsbereitschaft. Doch das eigentliche Ankommen beginnt meist erst nach dem Willkommen – und ist ein langer Prozess. Wie kann er gelingen? Muss man sich für einen neuen Lebensort von der alten Heimat lösen? Kommt man jemals ganz an?
Eine Gruppe Münchner Kulturschaffender öffnet diesen Fragen Räume. Unter dem Motto Meet your neighbours stellt sie regelmäßig Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt vor, die es aus ganz unterschiedlichen Gründen nach Deutschland verschlagen hat. Manche flohen vor aktuellen Kriegen, wie der syrische Dichter Yamen Hussein, andere kamen schon vor Jahrzehnten und sind hier längst zu Hause, wie die in Russland geborene Schriftstellerin Lena Gorelik. Das vorliegende Buch versammelt ihre Erfahrungen. Mal erzählerisch, mal lyrisch – ob nachdenklich oder humorvoll – fast immer greifen im Ankommen Vergangenheit und Zukunft ineinander, Verlust und Neuanfang, Trauer und Hoffnung.
Weil es stets beide Seiten braucht, kommen auch Einheimische wie Sandra Hoffmann zu Wort, die ihrerseits nach Albanien reist, an einen Ausgangsort vieler Geflüchteter. Oder Friedrich Ani, der die Geschichte seines Vaters erzählt, einem Gastarbeiter in der bayerischen Provinz der Sechzigerjahre.
So soll der Band nicht zuletzt an das erinnern, womit jedes Ankommen beginnt: ein Gespräch, ein Erzählen, das Nähe und Verbundenheit stiftet, aus Fremden Mitmenschen werden lässt – und manchmal Freunde.

Mit Beiträgen von Banu Acun, Galal Alahmadi,
Raaed Al Kour, Ramy Al-Asheq, Ayeda Alavie, Angelica Ammar, Barbra Breeze Anderson, Friedrich Ani, Afraa Batous, Linda Benedikt, Daniel Bayerstorfer, Björn Bicker, Rebecca Ellsäßer, Heike Geißler, Lena Gorelik, Sandra Hoffmann, Katja Huber, Yamen Hussein, Fady Jomar, Silke Kleemann, Björn Kuhligk, Suli Kurban, Mercedes Lauenstein, Martin Lickleder, Ariel Magnus, Mariam Meetra, Rania Mleihi, Rudolf Ohlbaum, Denijen Pauljević, Georg Picot, Annika Reich, Kathrin Reikowski, Fridolin Schley, James Tugume, Andreas Unger, Senthuran Varatharajah, Nora Zapf und Johano Strasser.

Dieses Buch erscheint voraussichtlich Ende Oktober 2018.

Dieses Buch erscheint am 28. Oktober 2018.

Während der Flüchtlingskrise wurden München und sein Hauptbahnhof weltweit zu Symbolen der Solidarität und großer Hilfsbereitschaft. Doch das eigentliche Ankommen beginnt meist erst nach dem Willkommen – und ist ein langer Prozess.

ISBN: 978-3-96233-058-3 Kategorie:

Beschreibung

Während der Flüchtlingskrise wurden München und sein Hauptbahnhof weltweit zu Symbolen der Solidarität und großer Hilfsbereitschaft. Doch das eigentliche Ankommen beginnt meist erst nach dem Willkommen – und ist ein langer Prozess. Wie kann er gelingen? Muss man sich für einen neuen Lebensort von der alten Heimat lösen? Kommt man jemals ganz an?
Eine Gruppe Münchner Kulturschaffender öffnet diesen Fragen Räume. Unter dem Motto Meet your neighbours stellt sie regelmäßig Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt vor, die es aus ganz unterschiedlichen Gründen nach Deutschland verschlagen hat. Manche flohen vor aktuellen Kriegen, wie der syrische Dichter Yamen Hussein, andere kamen schon vor Jahrzehnten und sind hier längst zu Hause, wie die in Russland geborene Schriftstellerin Lena Gorelik. Das vorliegende Buch versammelt ihre Erfahrungen. Mal erzählerisch, mal lyrisch – ob nachdenklich oder humorvoll – fast immer greifen im Ankommen Vergangenheit und Zukunft ineinander, Verlust und Neuanfang, Trauer und Hoffnung.
Weil es stets beide Seiten braucht, kommen auch Einheimische wie Sandra Hoffmann zu Wort, die ihrerseits nach Albanien reist, an einen Ausgangsort vieler Geflüchteter. Oder Friedrich Ani, der die Geschichte seines Vaters erzählt, einem Gastarbeiter in der bayerischen Provinz der Sechzigerjahre.
So soll der Band nicht zuletzt an das erinnern, womit jedes Ankommen beginnt: ein Gespräch, ein Erzählen, das Nähe und Verbundenheit stiftet, aus Fremden Mitmenschen werden lässt – und manchmal Freunde.

Mit Beiträgen von Banu Acun, Galal Alahmadi,
Raaed Al Kour, Ramy Al-Asheq, Ayeda Alavie, Angelica Ammar, Barbra Breeze Anderson, Friedrich Ani, Afraa Batous, Linda Benedikt, Daniel Bayerstorfer, Björn Bicker, Rebecca Ellsäßer, Heike Geißler, Lena Gorelik, Sandra Hoffmann, Katja Huber, Yamen Hussein, Fady Jomar, Silke Kleemann, Björn Kuhligk, Suli Kurban, Mercedes Lauenstein, Martin Lickleder, Ariel Magnus, Mariam Meetra, Rania Mleihi, Rudolf Ohlbaum, Denijen Pauljević, Georg Picot, Annika Reich, Kathrin Reikowski, Fridolin Schley, James Tugume, Andreas Unger, Senthuran Varatharajah, Nora Zapf und Johano Strasser.

Dieses Buch erscheint voraussichtlich Ende Oktober 2018.

Produktdetails

  • Einband : Klappenbroschur
  • Seiten : 208

Über den Autor

Huber, Katja

Katja Huber lebt und arbeitet in München. Sie ist Prosa- und Hörfunkautorin und hat bislang vier Romane veröffentlicht. Der Fünfte, »Unterm Nussbaum«, erscheint im Herbst. Sie ist u. a. Trägerin des Bayerischen Staatsförderpreises für Literatur.

Foto: Edward Beierle

Kleemann, Silke

Silke Kleemann lebt als Übersetzerin spanischsprachiger Literatur, Lektorin und Autorin in München. 2015 erhielt sie für ihre Übersetzungen des argentinischen Autors Ariel Magnus den Bayerischen Kunstförderpreis für Literatur.

Foto: Ellen Bornkessel

Schley, Fridolin

Fridolin Schley wurde 1976 in München geboren, wo er heute als Buchautor und Redakteur des Literaturportals Bayern lebt. 2001 erschien sein erster Roman »Verloren, mein Vater«. Für seine Bücher wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Tukan-Preis für den Erzählband »Wildes schönes Tier«. 2015 war er einer der Autoren der Anthologie »Die Hoffnung im Gepäck« (Allitera Verlag), für die sich Münchner Schriftsteller mit Geflüchteten trafen und deren Lebensgeschichten aufschrieben. Weitere Informationen zum Autor unter www.fridolinschley.de