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Zur freundlichen Erinnerung

Acht Erzählungen
Mit einem Nachwort von Ulrich Dittmann

Oskar Maria Grafs früheste Erzählsammlung ist ein zentrales Werk der deutschen Arbeiterliteratur des 20. Jahrhunderts – und liegt hier erstmals seit 1922 in ihrer ursprünglichen Textfassung vor.Grafs Geschichten sind »Opfergeschichten«. Sie erzählen von Menschen aus den untersten sozialen Schichten, die scheitern – an einer »feindlichen Umwelt« oder ihrem »dunklen Trieb«. Selbst wenn ihnen Erbschaften materiellen Reichtum bescheren, sie verstehen nichts vom Umgang mit Geld, es kann diese Menschen nicht glücklich machen. Mit seinen acht Erzählungen, die von einer beeindruckenden Aktualität sind, will Graf das Publikum nicht nur »freundlich« erinnern, er will es bewegen – wie es seiner lebenslangen »Empörung gegen jeden Missbrauch der Schwächeren durch die Stärkeren« entspricht.

In der edition monacensia erschienen von Graf außerdem das »Notizbuch des Provinzschriftstellers Oskar Maria Graf 1932« und das »Bayrische Lesebücherl«

Ein zentrales Werk der deutschen Arbeiterliteratur, das erstmals seit 1922 in seiner ursprünglichen Fassung vorliegt.

ISBN: 978-3-86906-004-0 Kategorien: , , Schlagwort:

Beschreibung

Oskar Maria Grafs früheste Erzählsammlung ist ein zentrales Werk der deutschen Arbeiterliteratur des 20. Jahrhunderts – und liegt hier erstmals seit 1922 in ihrer ursprünglichen Textfassung vor.Grafs Geschichten sind »Opfergeschichten«. Sie erzählen von Menschen aus den untersten sozialen Schichten, die scheitern – an einer »feindlichen Umwelt« oder ihrem »dunklen Trieb«. Selbst wenn ihnen Erbschaften materiellen Reichtum bescheren, sie verstehen nichts vom Umgang mit Geld, es kann diese Menschen nicht glücklich machen. Mit seinen acht Erzählungen, die von einer beeindruckenden Aktualität sind, will Graf das Publikum nicht nur »freundlich« erinnern, er will es bewegen – wie es seiner lebenslangen »Empörung gegen jeden Missbrauch der Schwächeren durch die Stärkeren« entspricht.

In der edition monacensia erschienen von Graf außerdem das »Notizbuch des Provinzschriftstellers Oskar Maria Graf 1932« und das »Bayrische Lesebücherl«

Produktdetails

  • Einband : Paperback
  • Seiten : 108

Über den Autor

Graf, Oskar Maria

Oskar Maria Graf wurde 1894 in Berg am Starnberger See geboren. Von 1911 an lebte er als Schriftsteller in München. Mit seinem Roman »Wir sind Gefangene« gelang ihm 1927 der Durchbruch. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten ging er nach Wien, wo er mit seinem berühmten »Verbrennt mich!«-Aufruf gegen das NS-Regime protestierte. Ab 1938 lebte er in New York, wo er das Buch seiner Herkunft und mit ihm ein Stück deutscher Geschichte schrieb : »Das Leben meiner Mutter«. Oskar Maria Graf starb 1967 in New York.